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Havanna
Gesichter einer Metropole
237 September 00

Editorial

Cuba ist in. Überall cubanische Partys, auf den Tanzflächen massenhaft TeutonInnen, die bemüht die Hüften schwingen. Bei Mojito und Daiquirí unterhalten sich sonnenverbrannte Bleichgesichter angeregt über den letzten Cuba-Urlaub – Warst du auch in Havanna? Klar, zwei Tage von Varadero aus, abends im Tropicana. – Kennst du auch die Bodeguita del Medio? Logo. – Überhaupt Havanna: der Malecón, die geilen alten Ami-Schlitten, die Altstadt, die netten Mädels und Jungs. – Dumm nur, dass der Dollar derzeit so hoch steht, ohne die grünen Scheine läuft in Cuba ja gar nichts mehr...
Havanna ist längst ein touristisches Highlight, aber es ist noch ein bisschen mehr als das. Es ist der Wohnort von fast zwei Millionen CubanerInnen, deren Lebenswelt mit dem der TouristInnen herzlich wenig zu tun hat. Und gerade deswegen sind es der Lebensstil und die ökonomischen Möglichkeiten der sonnenhungrigen Gäste aus Europa und Canada, von denen viele CubanerInnen träumen und die ihnen den Alltag als noch schwieriger erscheinen lassen.

„No es fácil", es ist nicht einfach, ist daher auch eine allgegenwärtige Redewendung in Havanna. Mit dem Zusammenbruch des sozialistischen Lagers ist die cubanische Ökonomie in eine tiefe Krise geraten. Plötzlich versiegten die Öllieferungen aus der Sowjetunion, aus Ungarn blieben die Ersatzteile für die cubanische Busflotte aus, für die Milchpulverlieferungen aus der DDR fühlte sich das wiedervereinigte Deutschland nicht mehr zuständig und wichtige pharmazeutische (Vor-)Produkte aus Osteuropa kamen auch nicht mehr. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Die Konsequenzen für die cubanische Bevölkerung waren erdrückend: wegen des Treibstoffmangels kam der Verkehr fast zum Erliegen und Strom gab es nur noch stundenweise, wegen ausbleibender Lieferungen und des eingeschränkten Transports auf der Insel wurden die Lebensmittel knapp, das bis dahin vorbildliche Gesundheitssystem litt, weil wichtige Medikamente fehlten.

Eine Lateinamerikanisierung Cubas setzte ein. Wie andernorts versuchte die Bevölkerung der roten Insel ihr Überleben im informellen Sektor zu sichern: Klein- und Kleinsthandel, Zimmervermietung an TouristInnen, kleine Privatrestaurants, Herstellung und Verkauf von Kunstgewerbe, Taxis mit und ohne Motor, ambulante Dienstleistungen, Prostitution, eben jene „neuen Berufe", mit denen sich heutzutage immer mehr Menschen in Lateinamerikas Großstädten durchschlagen. Und zu den relativ Privilegierten gehören – ebenso wie in anderen Ländern Mittelamerikas und der Karibik – diejenigen, die regelmäßig Banküberweisungen von Verwandten im reichen Norden erhalten.
Während sich das wirtschaftliche System grundsätzlich wandelt (neben der Zulassung privater Kleinunternehmen setzt man zunehmend auf die Kooperation mit ausländischem Kapital, vor allem im Tourismus), änderte sich politisch sehr wenig. Die kommunistische Parteibürokratie beansprucht weiterhin das Machtmonopol und versucht unterdessen, die ökonomische Umstrukturierung irgendwie zu lenken und sozial abzufedern. Inwieweit ihr das gelingt, wird man erst mittelfristig beurteilen können. Immerhin scheint das Ganze weniger chaotisch und sozial deklassierend zu laufen als in der ehemaligen Sowjetunion und weniger despotisch und ausgrenzend als in der VR China.
Viele CubanerInnen innerhalb und außerhalb von Havanna sehen ihre Zukunft dennoch ziemlich düster. Auch wenn sich die Stimmung in den letzten Jahren verbessert zu haben scheint, träumen weiterhin viele davon wegzugehen. Das hat weniger politische Gründe, vielmehr erhoffen sich vor allem junge und gut ausgebildete CubanerInnen ohne familiären Anhang bessere ökonomische Perspektiven.
In Cuba ist heute einiges in Bewegung. Das spürt man vor allem in Havanna: Hier konzentriert sich das ausländische Kapital, hier hoffen MusikerInnen darauf von ausländischen Plattenfirmen entdeckt
zu werden, hier werden die meisten Filme gedreht, hier tauchen täglich Tausende von TouristInnen
auf. Alle sind sie dabei Cuba zu verändern. Und die Habaner@s versuchen sich den Entwicklungen anzupassen und gleichzeitig nicht davon überrollt zu werden. Davon berichtet dieses Heft.

P.S. Wir danken wie immer allen AutorInnen und allen, die uns mit Tipps und der Vermittlung von Kontakten geholfen haben. Besonders danken wir Bila Tinapp, die uns den größten Teil der in dieser ila veröffentlichen Fotos zur Verfügung gestellt hat.

P.S.S. Der Schwerpunkt ist wieder sehr umfangreich geworden. Aber keine Angst, diesmal habt ihr/haben Sie zwei Monate Zeit zum Lesen. Und vielleicht ins Kino zu gehen, denn Ende Juni ist bundesweit der Dokumentarfilm „Habana mi amor" des deutschen Filmstudenten Uli Gaulke über Liebe, Alltag und Telenovelas in Havanna angelaufen. Im August ist wie üblich Sommerpause, die nächste ila erscheint im September. Euch/Ihnen und uns schöne Ferien!

Titelbild: Aldi, unter Verwendung eines Fotos von Bila Tinapp

Inhalt
   

4   Havanna – Der Rest ist Landschaft    von José E. Conde Masdiaz
Erinnerung an eine Kindheit und Jugend in Havanna

8    Von Havanna lernen   von Kerstin Sack   von Kerstin Sack
von Kerstin Sack
In Havanna wurde schon lange, bevor der Begriff „Nachhaltigkeit" in Deutschland in Mode kam, damit begonnen, „nachhaltige Konzepte" auf Stadtteilebene zu diskutieren und anzupacken. Und das sprichwörtlich aus der Not geboren, in Zeiten, als es an allem mangelte, und die „período especial" ins Leben gerufen wurde. Die Stadtplanerin Kerstin Sack hat während mehrerer Aufenthalte in den letzten Jahren Einblicke in diese spannenden Entwicklungen bekommen und beobachtet, wie auf wohlmeinende EuropäerInnen cubanische Herangehensweisen wirken.

11   Die Stadt neu denken      von Mario Coyula
Fehler der Vergangenheit – Chancen für die Zukunft
Die siebziger und achtziger Jahre galten in Cuba als Phase beschleunigter Entwicklung. Wie in kapitalistischen war auch in sozialistischen Ländern Modernisierung das Zauberwort. Für den Städtebau bedeutete das die Tendenz zur Ausdifferenzierung der Städte in Wohn-, Arbeits-, Einkaufs- und Freizeitzonen. Das war in Havanna nicht anders als in Köln. Heute werden überall die Kehrseiten dieser Entwicklung gesehen. In Cuba hat die schwere Wirtschaftskrise nach dem Zerfall des sozialistischen Lagers nicht nur zu Verarmung und Enttäuschung geführt, sondern auch kreative Prozesse in Gang gesetzt. Diejenigen ExpertInnen, die vorher vielleicht wenig Entfaltungsmöglichkeiten hatten, weil ihre Ideen den offiziellen Planungszielen widersprachen, fanden plötzlich Gehör, weil bis dahin gültige Konzepte durch die Krise obsolet geworden waren. Im folgenden plädiert der Architekt Mario Coyula, Leiter der „Grupo de Desarrollo Integral de la Capital" in Havanna, für ein neues Verständnis von Stadtplanung, das das Stadtviertel, das barrio, wieder als multifunktionalen Ort und nicht als reines Wohngebiet sieht.

13   Stadtsanierung und Tourismus      von Sönke Widderich und Rainer Wehrhahn
Ein Historiker dollarisiert die Altstadt
Mit seinen kilometerlangen weißen Sandstränden, seinem tropischen Klima und seinen zahlreichen Korallenriffen verfügt Cuba über ein großes natürliches Potenzial für den internationalen Tourismus, einer immensen Wachstumsbranche, die für die Länder des Südens immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die Hauptstadt der Insel bietet neben sun, sand and sea, der klassischen Form des Fremdenverkehrs in Cuba, auch für den Kultur- und Städtetourismus ein attraktives Angebot. Vor allem die Altstadt Havannas erfreut sich zunehmenden Interesses, seit erste Sanierungserfolge des „Kulturerbes der Menschheit" sichtbar sind. Doch welche Konzepte stecken hinter dem Zusammenspiel zwischen dem Ausbau des Tourismus und der Sanierung des immer noch stark verfallenen Stadtteils? Und welche Konsequenzen hat die massive Zunahme der BesucherInnenzahl für die ansässige Bevölkerung?

16   150 Jahre Geschichte    von Knut Henkel
Havannas Chinesenviertel erwacht zu neuem Leben

Der Duft fernöstlicher Gewürze steigt in die Nase, es zischt und dampft aus allerlei Töpfen und Pfannen: gebackenes Gemüse, Frühlingsrollen, Chop Suey oder Nasi Goreng werden angepriesen und finden reißenden Absatz. Auf den Preislisten prangen neben den obligatorischen spanischen Lettern liebevoll gemalte chinesische Schriftzeichen. Die kann zwar kaum jemand lesen, aber schließlich ist man im Chinesenviertel von Havanna, und das will deutlich gemacht werden. Jahrzehntelang überließ die cubanische Regierung Havannas Chinesenviertel dem Verfall: Nun erstrahlt das barrio chino als weitere Touristenattraktion in neuem Glanz.

18   Das tägliche Überleben   von Bila Tinapp
Neun O-Töne aus Havanna

Die Ethnologin Bila Tinapp arbeitete von März bis Juni 1998 an der Universität von Havanna im Studiengang Germanistik und besuchte seitdem mehrmals die Inselmetropole. Sie führte Gespräche mit BewohnerInnen der Stadt über ihren Alltag, ihre Wünsche und Sorgen. Sie sprach mit Menschen, die sich in einer Zeit des Umbruchs eine neue Zukunft suchen, Menschen, die sie mit ihrer unerschöpflichen Lebensfreude begeisterten. Viele von ihnen fotografierte sie.

21 Schwarzenegger in Havanna   von Abel Gilbert
Ein privates Fitness-Studio im Barrio Reparto Casino

23    Fahrräder und Kamele   von Heike Dickhut und Cornelia Heydenreich
Der Transport ist eines der größten Probleme
Seit dem Beginn der Período especial Anfang der 90er Jahre hat sich der Straßenverkehr in Havanna stark verändert. Es verkehren weniger Busse und Pkws, dafür hat das Fahrrad erheblich an Bedeutung gewonnen. Das liegt nicht etwa daran, dass die CubanerInnen leidenschaftlich gerne Fahrrad fahren würden oder ein ausgeprägtes ökologischen Bewusstsein entwickelt hätten, sondern es ist eine notwendige Reaktion auf die veränderte wirtschaftliche Situation des Landes. Durch den Wegfall der preisgünstigen Öllieferungen aus der ehemaligen Sowjetunion konnte Cuba seinen Kraftstoffbedarf nicht mehr decken. Benzin wurde stark rationiert. Außerdem fehlten plötzlich die Ersatzteile für die vormals aus Osteuropa importierten Fahrzeuge. Anfang der neunziger Jahre waren kaum fahrende Autos in den Straßen Havannas zu sehen. Auch ein Großteil der Buslinien wurde gestrichen. Die vorher etwa 10 000 Busfahrten am Tag wurden auf gerade mal 1000 Touren reduziert. Um die Auswirkungen des Brennstoffmangels etwas aufzufangen, importierte Cuba einige hunderttausend Fahrräder aus China.

25    Es gibt keinen Ort, wo wir hingehen können   von Radio St. Paula und  Laura Held
Lesbische Frauen in Havanna

Im Mai/Juni dieses Jahres waren Carmen und Irene, zwei Lesben aus Havanna, zu Besuch in der Bundesrepublik. Die Kolleginnen vom Frauen- und Lesbenradio St. Paula in Hamburg nutzten die Gelegenheit zu einem Gespräch mit den beiden Cubanerinnen über die gesellschaftliche und politische Situation von Lesben auf Cuba.

27   Mehr Qualität, weniger Quantität   von Gert Eisenbürger, Gaby Küppers und Britt Weyde
Der Regisseur Eddy Socorro über Havannas Theaterszene
Dass Theater Geld kosten, liest man jeden Tag in den Zeitungen, wenn KommunalpolitikerInnen vorschlagen, zur Sanierung städtischer Finanzen die Kulturhaushalte zu kürzen. So verwundert es nicht, dass die schwierige ökonomische Situation Cubas auch in Havannas Theaterszene ihre Spuren hinterläßt. Dabei geht es weniger um Kürzungen und Entlassungen von künstlerischem und technischem Personal, sondern um elementare Dinge: Wie soll die Vorstellung stattfinden, wenn der Strom ausfällt und die Scheinwerfer dunkel bleiben. Wie sollen die SchauspielerInnen zu Proben kommen, wenn es keine Busse gibt. Doch allen Widrigkeiten zum Trotz zieht der cubanische Theaterregisseur Eddy Socorro, Leiter des Kinder- und Jugendtheaters in Vedado, eine positive Bilanz: Zwar könnten die Gruppen weniger neue Produktionen realisieren als früher, dafür sei das Theater in den letzten Jahren sehr viel spannender geworden.

30    Immer wieder „La Bamba" in Habana Vieja   von Patrick Fröhlicher
   von Patrick Fröhlicher
Was ist wirklich angesagt? Ein aktueller musikalischer Überblick
Wer auf der Suche nach der von Wim Wenders beschworenen nostalgischen Buena-Vista Social-Club-Romantik nach Havanna kommt, wird sehr schnell enttäuscht sein: „Chan Chan" oder „Dos Gardenias" gibt es höchstens noch in der Altstadt von Havanna an jeder Ecke zu hören, wo in praktisch allen Restaurants, Bars oder Cafés Gruppen von zwei bis fünf Musikern für ein nahezu ausschließlich touristisches Publikum vermeintlich „typisch cubanische Musik". spielen. Viel typischer für das Havanna der Gegenwart ist die Musik, die aus den zahllosen Radios, Kassettenrekordern oder – eher seltener – CD-Playern der ebenso zahllosen Straßencafés Havannas dröhnt oder plärrt.

33    CubaHop   von Patrick Fröhlicher   von Patrick Fröhlicher
Rap „a lo cubano" beschreitet neue Wege
Der Text der Gruppe Obsesión ist geradezu programmatisch für die gegenwärtige Situation in Havanna: Immer mehr und nicht allein jugendliche Habaner@s begeistern sich für Hip-Hop und Rap. Dabei hat diese Musik im sozialistischen Cuba ungünstige Startbedingungen, gilt doch der Erzfeind USA als Wiege des rhythmischen Sprechgesangs.

34    Sein oder Schein?   von Klaus Brieskorn
Ein kurzer Einblick (nicht nur) in die Welt des Kinos

Seit 1994 unterhält die Christliche Initiative MittelAmerika (CIMA) in der ESG Köln eine Partnerschaft mit der ökumenisch orientierten Christlichen Studierendenbewegung Cubas (MEC). In diesem Rahmen gab es mehrere Austauschprogramme, und die CIMA unterstützt ein ökologisches Agrarprojekt des MEC in San Antonio de los Baños. Im März war eine Gruppe von acht Kölner Studierenden vier Wochen in Cuba. Sie wurden dabei unversehens Mitwirkende im neuesten Film von Daniel Díaz Torres.

35   Der zweite Entdecker   von Joachim Gartz
Die Rezeption Alexander von Humboldts in Cuba

Der aufmerksame Besucher und die aufmerksame Besucherin Havannas werden immer wieder auf den Namen Alexander von Humboldt stoßen: sei es als Straßenname, sei es eine Statue in der Uni, sei es das Haus, in dem Humboldt während seines Cuba-Aufenthaltes im Jahr 1800 einige Zeit verbracht hat. Mit seiner großen Amerikareise von 1799 bis 1804 hat der preußische Adelige eine eminente Rolle als Vermittler zwischen den Kulturen gespielt. Seine Sicht der Neuen Welt war geprägt von den Humanitätsidealen der Aufklärung, und es galt, eine bisher weitgehend unbekannt gebliebene Welt der Erkenntnis in Natur und Geschichte zu erschließen, von deren wirklicher Dimension noch kaum zuverlässige Vorstellungen bestanden. Im folgenden Beitrag beschreibt Joachim Gartz die Bedeutung Humboldts und seine Rezeption im heutigen Cuba.

37   Die weiße Bevölkerung ist ungemein elegant
Georg Weerth – ein deutscher Besucher 1853 in Havanna

Langjährige ila-LeserInnen wissen, dass wir in unseren Städteheften gerne historische Beiträge veröffentlichen, in denen Reisende oder Flüchtlinge aus früheren Zeiten ihren Eindruck der jeweiligen Stadt schildern. Diesmal haben wir einen Brief des 1822 geborenen deutschen Schriftstellers Georg Weerth gefunden. Weerth war während der Revolution von 1848 mit Karl Marx in Kontakt gekommen und leitete das Feuilleton der von diesem herausgegebenen „Neuen Rheinischen Zeitung". Nach deren Verbot und einer dreimonatigen Haft zog sich Weerth weitgehend aus der politisch-kulturellen Arbeit zurück und wurde Kaufmann. In dieser Eigenschaft reiste er 1853 in die Vereinigten Staaten, nach Mexico und in die Karibik. Dabei kam er auch nach Havanna, von wo aus er nachfolgenden Brief an seine Mutter schrieb. 1856 reiste Weerth erneut in die Karibik und nach Südamerika. Bei seinem zweiten Aufenthalt in Cuba erkrankte er an Gelbfieber und starb am 30. Juli 1856 in Havanna, wo er auch beerdigt ist.

Berichte & Hintergründe

38   Erschöpft, aber optimistisch   von Britt Weyde
Interview mit Julia und Ricardo vom zentralen Streikrat (CGH) der UNAM

40    Fujimoris letztes Gefecht?   von Esteban Cuya
Der Protest gegen den andauernden Machtmissbrauch wird stärker

42    Handel oder was?   von Werner Lamottke
Gespräch mit Vertretern von Transfair-Kaffeeproduzenten

44   Aufgelesen: Intoleranz ist eine Hölle   von Esther Andradi

45    Simón bleibt verschwunden   von Comcosur und Gert Eisenbürger
In Uruguay wird die Forderung nach Aufklärung der Diktaturverbrechen immer lauter

46    Frontaler Angriff auf Verfassungsrechte?   von Theodor Rathgeber
Interview mit Armando Valbuena von der kolumbianischen Indígenaorganisation ONIC

Ländernachrichten/Poonal

47   Argentinien, Chile, Ecuador, Guatemala, Haiti, Honduras, Kolumbien, Mexico, Paraguay

Solidaritätsbewegung

50    Wie Männer Geschichte machen wollen   von Corina Toledo
Stellungnahme aus global feministischer Perspektive zum Kongress am 20./21. Mai in Göttingen

53    Lufthansa in Turbulenzen   von Florian Schneider
Erfolgreiche Aktion von „Kein Mensch ist illegal"
3    Lufthansa in Turbulenzen   von Florian Schneider
Erfolgreiche Aktion von „Kein Mensch ist illegal"

55    Nationalstaaten kein Gegengewicht zum Kapitalismus!
Offener Brief des BUKO an das „Netzwerk zur demokratischen Kontrolle der Finanzmärkte"

56    Umkämpfte Orte oder Wege in die Vielfalt   von Stefanie Kron
Guatemala: Interkulturelle Bildung in einer ethnisch gespaltenen Gesellschaft (Buchbesprechung)

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