Nicaragua-Soli
... ila/278
Tödliche Hetze im Dancehall-Reggae
Der Mord an Brian Williamson und
die jamaikanischen Hatesongs (Texte)
von Klaus Jetz
Am 9. Juni wurde in Jamaikas Hauptstadt Kingston der Schwulenaktivist Brian Williamson in seiner Wohnung brutal ermordet. Die Leiche wies unzählige Stichwunden an Hals und im Gesicht auf, die Kehle war durchschnitten. Williamson war der bekannteste schwule Bürgerrechtler der Insel und 1998 Mitbegründer der ersten schwullesbischen Organisation Jamaikas, des Jamaican Forum for Lesbians, All-sexuals and Gays (J-Flag). Die Polizei spricht von einem Raubmord, doch Menschenrechtler befürchten, dass der Aktivist einem für Jamaika typischen Hassverbrechen zum Opfer fiel. Darauf deute auch der Zustand der Leiche hin. In kaum einem Land Lateinamerikas oder der Karibik herrscht ein so schwulenfeindliches Klima wie in Jamaika. Angeheizt wurde das in den letzten Jahren noch durch junge Dancehall-Reggaemusiker wie Beenie-Man, Buju Banton T.O.K., die in ihren Songs offen zum gay bashing (Schwulenklatschen) und gar zur Tötung schwuler Männer aufrufen. Einige dieser Musiker waren jüngst auf Tour in Europa. Dagegen hat der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) erfolgreich mobilisiert.
Erst im Mai hatte Brian Williamson im Jamaica Observer geschrieben: „Wir Schwule gelten hier als Kinder des Teufels und werden auf die andere Straßenseite verbannt oder von unseren Mitbürgern zu Tode geprügelt.“ Jahrelang vertrat Williamson J-Flag in Radio- und Fernsehinterviews. Zudem führte er den schwullesbischen Tanzclub Entourage, wo immer wieder Polizeirazzien stattfanden, denen Williamson mutig entgegentrat. Die britische Sektion von amnesty international bezeichnete den Mord an Brian Williamson als „eine Tragödie“. „(Er) war ein mutiger Mensch, der sich für die am meisten ausgegrenzte und verfolgte community in Jamaika stark machte. … Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Brian Williamsons Profil eines schwulen Mannes und Kämpfers für homosexuelle Gleichberechtigung ihn zur Zielscheibe eines schwulenfeindliches Verbrechens werden ließ.“
Laut J-Flag wurden in Jamaica seit 1997 rund 30 Schwule ermordet. Einvernehmliche homosexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen gelten seit dem 19. Jahrhundert als Verbrechen. Analverkehr wird mit bis zu zehn Jahren Gefängnis und Zwangsarbeit geahndet. Zwar wird der Begriff Homosexualität im jamaikanischen Strafgesetzbuch nicht erwähnt, doch Artikel 76 zählt archaische Straftatbestände auf wie „Analverkehr“ (abominable crime of buggery) oder „grob unsittliches Verhalten“ (acts of gross indecency). Sie werden ausschließlich auf schwule Männer angewendet.
Als 1997 Gefängnisbehörden in Kingston versuchten, Kondome an die Gefangenen zu verteilen, gab es eine Gefängnisrevolte, in deren Verlauf 16 angeblich schwule Männer ermordet und rund 40 weitere Insassen verletzt wurden. 2001 erklärte Premierminister Patterson von der People's National Party öffentlich, mit seiner Regierung werde es die von Menschenrechtsorganisationen aus dem In- und Ausland geforderte Entkriminalisierung von Homosexualität nicht geben. Er erntete damit scharfe Kritik der lokalen Gesundheitsbehörden, die Patterson vorwarfen, seine Starrköpfigkeit werde dazu führen, dass Schwule in Jamaika sich auch weiterhin verstecken oder ein Doppelleben führen, was der Ausbreitung von HIV und AIDS sicherlich Vorschub leisten werde. Nach dem Mord an Williamson, der in Großbritannien heftige Proteste auslöste, bekräftigte Patterson seine starrköpfige Haltung und fügte hinzu: „Wir sind keine britische Kolonie mehr. Ich bin allein der jamaikanischen Öffentlichkeit und dem Parlament verantwortlich.“
Einen Jamaikaner als „batty boy“ oder „chi chi man“ (schwuler Mann) zu bezeichnen gilt als eine der größten Beleidigungen auf der Karibikinsel. So wird dieser „Vorwurf“ in Wahlkampfzeiten auch gerne gegen den politischen Gegner erhoben. Zusätzlich angeheizt wird das homophobe Klima durch junge Reggaebands, die in ihren Songs offen zum gay bashing (Schwulenklatschen) und gar zur Tötung schwuler Männer aufrufen. 2001 war der Song „Chi Chi Man“ der Band T.O.K. (siehe Kasten) acht Wochen lang die Nummer 1 der World Reggae Charts. Die konservative „Jamaica Labour Party“ (JLP) war sich nicht zu schade, den Hit zu ihrer Hymne im Wahlkampf zu machen.
Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) nahm den Mord an Brian Williamson zum Anlass, eine Protestbriefaktion an Premierminister Patterson von der sozialdemokratischen „People's National Party“ (PNP) zu starten, auch um Solidarität mit den jamaikanischen Freunden zum Ausdruck zu bringen. In dem Brief heißt es u. a., die Homophobie in Jamaika sei auch auf das 140 Jahre alte Strafrecht zurückzuführen. Es müsse dringend reformiert und modernisiert werden. Einvernehmliche homosexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen sind kein Verbrechen. Des Weiteren wird Patterson aufgefordert, Maßnahmen zum Schutz von Homosexuellen vor Gewalt und Diskriminierung in Jamaika zu ergreifen. Andererseits würden sich die unhaltbaren Zustände negativ auf den Tourismus auswirken. In dem Protestbrief wird zudem ausdrücklich auf schwulenfeindliche Songs einiger Bands hingewiesen, die zumindest aus dem staatlichen Radioprogramm verbannt gehörten.
Beenie Man, T.O.K., Elephant Man, Capleton, Bounty Killers oder Buju Banton heißen diese extrem schwulenfeindlichen Bands, die in den 90er Jahren die US-amerikanischen Charts erobern. Die jungen Interpreten, meist in den 70er Jahren geboren, treten zunächst in jamaikanischen Dancehalls immer wieder mit offen schwulenfeindlichen Liedern auf und erlangen bei lokalen Festivals erstes Ansehen. Die Dancehall-Interpreten Elephant Man, Beenie Man oder Capleton entwickeln zudem Ende der 90er Jahre eine starke Beziehung zur amerikanischen Hip-Hop-Szene und treten gemeinsam mit Stars wie Janet Jackson oder Mariah Carey auf. Vom ursprünglichen Reggae eines Bob Marley oder Peter Tosh haben sich die heutigen Dancehall-Interpreten weit entfernt. In ihren aggressiven Texten rufen vor allem Beenie Man und T.O.K. offen zu Gewalt und Mord an Homosexuellen auf. Auffallend ist auch eine simple Schwarzweißmalerei, die Gegenüberstellung von Bezeichnungen wie „nigga“, „lord“, „gangsta“, „don“, die einem idealtypischen Männlichkeitsbild entsprechen, und erniedrigenden Bezeichnungen für Schwule wie „chi chi man“, „battyman“, „freak“, „battybwoy“, „funny man“
(s. Kasten).
Anfang Juli traten, zeitgleich zum Christopher Street Day-Wochenende in Köln, beim Summerjam-Festival 2004 am Fühlinger See einige dieser homophoben Reggaebands, u. a. Beenie Man und T.O.K., auf. Als erste Reaktion auf diesen skandalösen Auftritt forderte der LSVD die Veranstalter von Reggaefestivals, insbesondere den Veranstalter des Kölner Summerjam 2004 die Stuttgarter Contour Music Promotion GmbH, auf, sich klipp und klar von den Hasstexten jamaikanischer Reggaebands zu distanzieren und künftig darauf zu verzichten, homophobe Bands einzuladen, die zu Gewalttaten an Minderheiten aufrufen. „Für alles, was auf der Bühne geschieht und gesungen wird, haften strafrechtlich auch die Veranstalter“, schrieb der LSVD an Contour Music.
Der Veranstalter antwortete, ihm sei bekannt, „dass einige wenige junge Bands versuchen, mit schwulenfeindlichen Liedern Aufsehen zu erregen. Wir möchten uns ganz klar von diesen Aussagen distanzieren und haben diesen Bands klipp und klar erklärt, dass diese Songs bei uns nicht erwünscht sind.“ Weiter heißt es in dem Schreiben des Veranstalters, er werde künftig bei der Bandauswahl und „bei der Auswahl der einzelnen Darbietungen klare Richtlinien festlegen, die eine Diskriminierung oder Propaganda ausschließen“. Bei der Programmplanung für das nächste Summerjam-Festival will der Veranstalter wieder in die so genannte Roots-Richtung gehen, d. h. weg von den Dancehall-Bands mit ihren schwulenfeindlichen Liedern. Es liefen bereits Gespräche, um „die Söhne von Bob Marley für ein Konzert zusammenzubringen“.
Nur einen Tag nach diesem Schreiben sah sich Contour Music gezwungen, sich von Äußerungen eines Mitarbeiters zu distanzieren, der der taz Köln erklärt hatte, die ganze „Aufregung“ sei „wahrscheinlich übertrieben“, man müsse die schwulenfeindlichen Texte im politischen Kontext Jamaikas verstehen. Bei diesem Mitarbeiter habe es sich um einen Praktikanten gehandelt, dessen „Angaben aus dem Zusammenhang gerissen“ worden seien.
Am 11. August fand ein Gespräch statt zwischen dem LSVD, dem Kölner Lesben- und Schwulentag (KLuSt) und amnesty international einerseits sowie einem Vertreter der Stadt Köln, die das Summerjam-Festival genehmigt hatte, einem Vertreter der Fühlinger See GmbH, die Mitveranstalter des Summerjam in Köln ist, und der Contour Music andererseits. Die Festivalveranstalter zeigten sich überrascht ob der homophoben Strafgesetze und der antischwulen Gewalt in Jamaika. Auch die Brutalität der Hatesongtexte gab ihnen zu denken. Dennoch lehnten sie es rundweg ab, künftig generell auf eine Einladung homophober Musiker aus Jamaika zu verzichten. Sie sicherten nur zu, künftig entsprechende Passagen in die Interpretenverträge aufzunehmen, die die Aufführung von Hassliedern unterbinden sollen. Man wolle keine Märtyrer schaffen, sondern an die Vernunft, Einsicht und Wandlungsfähigkeit der Interpreten appellieren. Contour Music hofft auf Einigkeit in dieser Frage mit allen deutschen und europäischen Veranstaltern.
Der WDR Hörfunk, der das Konzert zwar nicht übertragen, sondern „wie auch schon in den Jahren zuvor lediglich präsentiert, sozusagen empfohlen“ hat, lehnte eine Teilnahme an dem Gespräch ab. Allerdings schloss er sich der Forderung an, Künstler, „die den Programmgrundsätzen des WDR nicht entsprechen“, von künftigen Summerjam-Festivals auszuschließen. Aber erst nach mehrmaligem Protest des LSVD wurden Interpreten wie Beenie Man, Elephant Man, Buju Banton oder Capleton von der Weltmusikinterpretenliste auf der WDR-Homepage verbannt. Bis August wurde dort der 29jährigen Beenie Man in einer völlig unkritischen Kurzbiographie zur „Veteranenriege des Reggae“ gezählt. Elephant Man wurde als „der Energizer, der Punk unter den jamaikanischen Dancehall-Artisten“ bezeichnet, dessen „ekstatische Bühnenshows“ und „pfeilschneller Gesang“ ihn „in den letzten Jahren zum beliebtesten Entertainer auf der Insel“ gemacht haben. Und Capletons neue Songs wurden als „etwas besonnener und nicht mehr ganz so aggressiv wie noch auf den Vorgänger-Alben“ bezeichnet. Ein Hinweis auf die schwulenfeindlichen Hasstexte fehlte.
J-Flag aus Kingston betont in einer email an den LSVD, wie wichtig es ist, gegen Auftritte der Bands im Ausland vorzugehen: „In Jamaika ist kaum jemand gewillt, diese Interpreten zu mehr sozialer Verantwortung aufzufordern. Deshalb ist es lebenswichtig, dass Organisationen wie eure im Ausland aktiv werden, um Auftritte dieser Hassprediger zu verhindern… Wir haben bereits mit Outrage UK zusammengearbeitet und ihnen ist es gelungen, ein Konzert von Beenie Man in London zu verhindern. Ich glaube, letzten Monat wurde auch in Belgien ein Konzert von Bounty Killers abgesagt.“
Seit 1. August ist Beenie Man auf US-Tour. Bis 8. November soll er in 33 Städten auftreten. Doch dort sieht er sich wegen seiner Hasstexte mit massiven Protesten konfrontiert. Der Sponsor RJ Reynolds hat sich von dem Sänger distanziert. Mehrere Konzerte der Band, die noch Anfang Juli am Kölner Fühlinger See beim Summerjam-Festival aufgetreten ist, wurden bereits abgesagt. Mittlerweile scheint auch Virgin Records, wo Beenie Man unter Vertrag ist, nervös zu werden. Eine vermeintliche Entschuldigung von Beenie Man „an diejenigen, die sich durch meine Lieder beleidigt, bedroht oder verletzt fühlen“, entpuppte sich als PR-Gag der Firma Virgin Records. Beenie Man ließ klarstellen, er werde auch „weiterhin den homosexuellen Lifestyle kritisieren“.
Mitte August erfuhr der LSVD, dass der jamaikanische Dancehall-Musiker Buju Banton nach Deutschland (Übersee/Chiemsee, Hamm, Bremen, Darmstadt, Berlin, Hamburg, Saarbrücken) kommen soll. Darüber hinaus wurde bekannt, dass Puma im Rahmen seines Engagements für die jamaikanische
Olympiamannschaft auch als Sponsor eines Konzerts von Buju Banton in Athen auftreten sollte. In seinem Lied „Boom Bye Bye“ ruft Buju Banton offen dazu auf, Homosexuelle durch Kopfschuss, Säureattentat oder Brandanschlag zu ermorden (siehe Kasten). Die Menschenrechtsorganisationen amnesty international und Human Rights Watch haben aufgrund von Indizien berichtet, dass Buju Banton, der mit bürgerlichem Namen Mark Myrie heißt, im Juli 2004 in Jamaika an einem schwulenfeindlichen Übergriff persönlich beteiligt war. Darüber berichteten in Großbritannien auch BBC und der Guardian.
Der LSVD forderte Revelation Concerts aus Hamm, den Veranstalter der Deutschlandtournee von Buju Banton, sowie die lokalen Mitveranstalter vor Ort umgehend auf, die Auftritte von Buju Banton abzusagen oder, falls dies aus vertraglichen Gründen nicht möglich sein sollte, sich zumindest klipp und klar von den Hasstexten Buju Bantons distanzieren, dafür zu sorgen, dass keine schwulenfeindlichen Songs zur Aufführung gelangen und künftig darauf zu verzichten, Bands einzuladen, die in ihren Liedern zu Mord und Totschlag an Homosexuellen aufrufen. Wiederum wies der LSVD die Veranstalter auf die strafrechtliche Relevanz von solchen Auftritten hin.
Die Proteste des LSVD zeigten schnell erste Erfolge. In Saarbrücken, Hamburg und Darmstadt wurde Buju Banton von den Veranstaltern kurzfristig und trotz finanzieller Einbußen wieder ausgeladen. Andere Veranstalter distanzierten sich von dem Künstler, wollten aber die Auftritte nicht absagen. Und Puma teilte dem LSVD mit, dass es Firmenpolitik sei, keine Hasspredigten zu dulden. Buju Banton wurde vor seinem Konzert in Athen auf diese Nulltoleranzpolitik gegenüber Minderheitenfeindlichkeit hingewiesen. Sollte Buju Banton gegen diesen Grundsatz verstoßen und irgendwo auf der Welt einen schwulenfeindlichen Song zur Aufführung bringen, wird Puma nicht weiter mit ihm zusammenarbeiten. Zudem verpflichtete sich der deutsche Sportartikelhersteller, Buju Banton und andere Bands aus Jamaika zu sensibilisieren und zugleich mit schwullesbischen Organisationen in Jamaika zusammenzuarbeiten, um Diskriminierung, Hass und Gewalt entgegenzutreten.
Für Brian Williamson kommen die Proteste in Europa und den USA zu spät. Doch seine langjährige Arbeit und die der Gruppe J-Flag zeigen nunmehr erste Erfolge. Bleibt zu hoffen, dass langfristig auch in Jamaika ein Bewusstseinswandel eintritt. Davon ist man auf der Karibikinsel aber noch weit entfernt, wie eine kürzlich durchgeführte Meinungsumfrage ergab. Danach sprachen sich 96 % der Befragten gegen eine Entkriminalisierung homosexueller Beziehungen aus. Der Hass seiner Mitbürger verfolgte Brian Williamson bis ins Grab: J-Flag berichtet von erschreckenden Briefen und Anrufen („Das ist es, was ihr für das Leben in Sünde verdient“, „Man sollte sie sich einen nach dem anderen vorknöpfen“), in denen immer wieder Genugtuung über den Mord an Williamson zum Ausdruck gebracht wurde. Klaus
Jetzt ist Pressesprecher des LSVD und regelmäßiger Mitarbeiter der ila.
Texte
Beenie Man:All Battyman Fi dead (April 2004)
Weh u nuh fi do? – fuck bottom (rept) Weh u nuh fi do? – suck poom poom
Kill out all de man dem wey slap man battam hole dem dun and shot the mother fucker
From u fuck batty a copper and lead a man nuh fi hav anoda man in a him bed all battyman fi dead, shot out dem bomboclaat……. All dem eye wi a cut out…..pop out mi glock and dem forehead we butt out, some gal a lesbian and hav next gal a suck out, some nassi bway hav man tongue a suck out, nasty bomboclaat hav a next man a fuck out, battybway head fi pluck out…..u inna a reverse yu a enter the rear…..fi batty bway mi hav some shot from Zaire…dem sey fi emancipate yuself from mental slavery but a bear bomboclaat battyman deh a emancipation park wid me to de park mi a go walk mi hear sey battybway a tek picture inna de park……some head fi chap off and some life fi tek off
Was sollst du nicht tun? Arschficken Was sollst du nicht
tun? Schwanzlutschen
Bring alle schwulen Männer um, die Analsex haben, schieß sie tot.
Wenn du Sex hast mit einem anderen Mann, sollst du mit Kupfer- und
Bleikugeln getötet werden. Ein Mann soll keinen anderen Mann in seinem
Bett haben, alle schwulen Männer sollen ermordet werden, erschießt sie
… Wir werden ihnen sogar die Augen herausschneiden … Ich hol mein
Gewehr heraus und schlag ihnen damit die Stirn ein. Manche Mädchen sind
lesbisch und haben Oralsex mit anderen Mädchen, während einige eklige
Schwule Zungenküsse austauschen, eklige Schwule ficken andere Männer,
den Schwulen sollen die Köpfe abgerissen werden … Du bist andersrum,
wenn Du Analsex hast … Ich hab einige Gewehrkugeln aus Zaire für
Schwule. Sie sagen, du sollst dich von mentaler Sklaverei emanzipieren,
aber Schwule übernehmen den Emancipation Park [ein neuer öffentlicher
Park in Kingston], lasst uns zum Park gehen, ich habe gehört, Schwule
machen Bilder im Park … einige Köpfe sollten abgehackt und einige Leben
ausgelöscht werden.
Buju Banton: Boom bye bye (1992)
Boom bye bye inna batty bwoy head Rude
bwoy no promote no nasty man
Dem haffi dead Send fi di matic an di Uzi instead Shoot dem no come if we
shot
dem Guy come near we then his skin must peel Burn him up bad like an old
tire wheel.
Schieß einem Schwulen in den Kopf,
richtige Jungs unterstützen keine Schwulen, Sie müssen sterben, besorg
dir lieber ein automatisches Gewehr, erschieß sie, hilf ihnen nicht, wenn
einer näher kommt, schütten wir Säure über ihn, verbrennen ihn, wie
einen alten Autoreifen.
Elephant Man:We nuh like gay (2001)
We nuh like we nuh waan gay ………bun
dem out shot dem out, grab him and pick out him finga nail beat him wid a
baton ………..ow dem fi nuh waan ooman, look how pum pum sweet ……
Wir mögen keine schwulen Männer, wir
wollen keine Schwulen … verbrennt sie, erschießt sie, ergreift ihn und
reißt ihm die Fingernägel aus, schlagt ihn mit einem Knüppel … Wie
können sie nur die Frauen nicht mögen, sieh doch nur, wie süß ihr
Geschlecht ist.
T.O.K.: Chi Chi Man [schwuler Mann] (2001)
Intro:
My Crew (My Crew) my dogs (my dogs)
Set rules (Set rules) set laws (set laws)
We represent for di lords of yards
A gal alone a feel up my balls
Chorus:
From dem a par inna chi chi man car
Blaze di fire mek we bun dem!!!! (Bun dem!!!!)
From dem a drink inna chi chi man bar
Blaze di fire mek we dun dem!!!! (Dun dem!!!!)
Verse 1:
So mi go so, do yuh see weh I see???
Niggas when your doin that
Nuff a dem a freak dem a carry all dem dutty act
Thug nigga wanna bees nuff a dem a lick it back
It dem bring it to we, hold on nuff coppa a shot
Coppa shot rise up every calico go rat tat tat
Rat tat tat every chi chi man dem haffi get flat
Get flat, mi and my niggas ago mek a pack
Chi chi man fi dead and dat’s a fact
Chorus:
From dem a par inna chi chi man car…
Verse 2:
So mi go so la la la la la la la la la la la
Nah go mek nuh chi chi man walk right a so
From a bwoy a deep we ago dun dem right now
Leff him whole family dem a blow wow
I see it from far mi and dem nah go par
A nuff a dem bwoy weh a smoke man cigar
Mi and dem coulda never inna one bar
Dem bwoy deh flex too bizarre.
Einleitung:
Meine Leute, mein Volk,
stellt Regeln und Gesetze auf,
wir sind die Bandenführer des ganzen Gebiets,
nur Mädchen dürfen meine Eier anfassen.
Chor:
Wenn sie zusammen ins Auto eines Schwulen steigen,
schür das Feuer, verbrennt sie.
Wenn sie in einer Schwulenkneipe was trinken,
schür das Feuer, verbrennt sie.
Vers 1:
Sehr ihr, was ich sehe???
Niggas, wenn auch ihr das seht,
viele von ihnen sind Freaks, sie bringen uns all ihr schmutziges Tun,
Männer – vielen von ihnen lieben es von hinten.
Wenn sie es zu uns bringen, werden viele Kugeln fliegen,
Kugeln fliegen, nehmt eure Gewehre und schießt rat-tat-tat
rat-tat-tat, jeder Schwule wird sterben müssen,
sterben, ich und meine Niggas schließen einen Pakt,
Schwule müssen sterben, das ist die Wahrheit.
Chor:
Wenn sie zusammen ins Auto eines Schwulen steigen…
Vers 2:
Ich schau mir das an la la la la la,
lass keinen schwulen Mann hier lang gehen.
Wenn ein Mann einen Schwanz nimmt, bringen wir ihn sofort um,
lassen seine ganze Familie jammern.
Ich seh es kommen, das wird mit uns nicht gut gehen.
Es gibt so viele solcher Typen, die Schwänze lutschen,
ich und sie könnten nie in einer Bar sein,
diese Jungs sind zu sonderbar.
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