Lateinamerika Presseschau 06.07.09 -  11.07.09

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Bitte nicht wieder den gleichen Film!   (taz, 11.07.)
Militärputsche erinnern an schlimme Erfahrungen lateinamerikanischer Geschichte. Genauso wie Caudillos, die unbedingt auf ewig regieren wollen

Es gibt nichts Größeres  (jW, 10.07.)
Tausende Feuer, ein Rohrbruch, kein Tor: Das Finalhinspiel der Copa Libertadores in Buenos Aires

Amazonas ist bereits elf Millionen Jahre alt  (FR, 09.07.)
Der Amazonas ist ein gewaltiger Strom, der im Westen in Peru entspringt und nach etwa 6400 Kilometern in den Atlantik mündet. Sein Verlauf wurde vor 2,4 Millionen Jahren geformt.

Putschisten als Schützer des Rechts?   
(Amerika21, 08.07.)   Naumann- und Adenauer-Stiftungen bauen ein Netzwerk gegen die Linke in Lateinamerika auf. Ein Kommentar von Harald Neuber

Die Rückkehr der Putschisten  (Zeit, 08.07.)
Der Staatsstreich in Honduras ist bereits der vierte Militärputsch in diesem Jahr. Die Machtergreifung durch Soldaten erlebt im 21. Jahrhundert eine Renaissance.

Putsch in Honduras ist ein Angriff auf ALBA  
(Amerika21, 06.07.)  Nach der Brüskierung von UNO, OAS und EU rücken die Putschisten mit Nicaragua den nächsten ALBA-Staat ins Fadenkreuz

»Die EU treibt Handel mit armen Regionen voran«  
(jW, 06.07.)   Europäische Union will Freihandelsvertrag mit Lateinamerika vereinbaren. Nicaragua sagt Nein. Gespräch mit William Rodriguez

Rückfall in die Bananen-Republik?  (DR, 06.07.)
Der Militärputsch in Honduras und seine Folgen für Lateinamerika

Rückkehr der Generäle  (Zeit, 06.07.)
 Der Putsch in Honduras als Warnung an die Linke »

Argentinien
"Es droht der Gang zum IWF"  (taz, 09.07.)
Wirtschaftspolitische Fehler haben das Wachstum des Landes abgewürgt. Die Inflation belastet die Armen, sagt der ehemalige Staatssekretär Eduardo Marcelo Kohan

Kabinettsumbildung in Argentinien  (jW, 09.07.)

Kirchner bildet nach Debakel ihre Regierung um 
(Standard, 08.07.  )Präsident entlässt unter anderem den Kabinettschef

Bolivien
Bolivien will den Energiesektor wieder verstaatlichen  (Telepolis, 06.07.)  Weitere Verstaatlichungen seien nur eine Frage der Zeit und des Geldes, sagte Präsident Morales.

Brasilien
Neuer Krallenaffe entdeckt  (FR, 11.07.) Ein Winzling ist der Forschung bisher verborgen geblieben: Das Größte am Krallenaffen ist sein Schwanz - der misst 30 Zentimeter.

Fünf Landlose in Brasilien ermordet  (jW, 09.07.)

Neue Morde an Vertretern der Landlosen in Brasilien  
(taz, 09.07.)   Im Bundesstaat Pernambuco sind fünf Landarbeiter regelrecht hingerichtet worden

Zehntausende illegal Eingewanderte bekommen Papiere  (Standard, 06.07.)  Lula kritisiert Europas Vorgehen gegen Flüchtlinge

Chile
Hormoneller Aufruhr  (Latinorama, 10.07.)
Wer dieser Tage beim Zappen im Programm des chilenischen Ab­ge­ord­ne­ten­hau­ses landet, wähnt sich in einem Seminar der Re­pro­duk­tions­medizin.

Medizin lässt Mäuse alt werden  (FR, 10.07.)
Wissenschaftler machen neue Hoffnung für den Traum vom langen Leben: Ein Naturstoff von der Osterinsel soll das Leben von Mäusen verlängert haben.

Langes Leben mit und ohne Diät  (Telepolis, 09.07.)
In den Spamordnern wird uns bald ein neuer Begriff begegnen: Rapamycin, haben Forscher gezeigt, verlängert das Leben signifikant – und zwar auch bei Säugetieren

Anti-Aging-Wirkstoff: Osterinsel-Medizin lässt Mäuse älter werden  (Spiegel, 09.07.)
 Ein Naturstoff von der Osterinsel verspricht ein längeres Leben - zumindest gilt das für Mäuse.

Ecuador
Böse Simpsons  (Latinorama, 06.07.)
Wenn die Kinder von Ned Flanders, dem christlich-fundamentalistischen Nachbarn der Simpsons, etwas Obszönes gesehen haben, bekommen sie die Augen mit Seife ausgewaschen. In Ecuador hat die Rund­funk­auf­sichts­be­hörde Conartel jetzt die Ausstrahlung der “Simp­sons” vor den späten Abendstunden untersagt.

Regierung verdächtigt die "Simpsons"  (FR, 06.07.)
In Ecuador darf die erfolgreiche US-Serie nicht mehr im Tagesprogramm gezeigt werden. Die Rundfunkbehörde will 90 Tage lang prüfen, ob die gelbe Familie Gewalt oder Rassismus propagiert.

Interpol rechaza orden contra Santos  (BBC, 06.07.)
Un juez de Ecuador había pedido la detención del ex ministro de defensa colombiano al organismo internacional.

Haiti
UN Cover-up in Haiti  (udw, 06.07.)

Honduras
Die Oscarshow  (jW, 11.07.)
Costa Rica: Vermittlungsgespräche zwischen Putschregierung und Zelaya endeten ohne Ergebnis.

Präsident und Putschist gehen sich aus dem Weg  
(taz, 11.07.)  Schwierige Vermittlungsversuche. Hoffnung 
auf Regierung der nationalen Einheit

Konfliktparteien wollen weiterverhandeln  (Standard, 11.07.)
Erste Vermittlungsrunde in Costa Rica brachte keine Lösung

Kampf um Demokratie in den Straßen  (Amerika21, 11.07.)
Bericht über den Widerstand gegen die Putschisten in Honduras: Protokoll von Mabel Márquez von der Landarbeiterorganisation Vía Campesina

Kritik am Dialog in Costa Rica  (Amerika21, 11.07.)
Vertreter sozialer Bewegungen in Honduras sehen Verhandlungen kritisch. Hugo Chávez: “Gespräche mit Putschisten sind unwürdig”

Verhandlungen zwischen dem Putschisten und dem Präsidenten   (Telepolis, 11.07.)  
Honduras' Präsident Manuel Zelaya trifft in Costa Rica den durch den Militärputsch an die Macht gelangten Roberto Micheletti, während sich der Widerstand in Honduras radikalisiert

Vermittlung in Honduras gescheitert  (NNZ, 11.07.)
Kein Dialog zwischen Zelaya und Michelettip 

Die Rolle des "IRI" beim Coup in Honduras  
(Hintergrund, 11.07.)   Das IRI sprach Monate zuvor von einem ”Coup” in Honduras. Das Internationale Republikanische Institut (IRI) wird als der internationale Zweig der US-amerikanischen Republika...

»Zelaya ist kein Linker«   (Jungle-World, 11.07.)
Dina Meza im Gespräch über die Proteste gegen den Putsch

Die Freak-Show der Putschisten  (Jungle-World, 11.07.)
Die Freak-Show der Putschisten

Zu dumm zum Putschen?  (Jungle-World, 11.07.)
Die internationalen Reaktionen auf den Putsch

Verhandlungen zwischen dem Putschisten und dem Präsidenten   (Telepolis, 10.07.)   
Honduras' Präsident Manuel Zelaya trifft in Costa Rica den durch den Militärputsch an die Macht gelangten Roberto Micheletti, während sich der Widerstand in Honduras radikalisiert

Widerstand in Honduras  (jW, 10.07.)
Linke Abgeordnete lassen aus Protest gegen den Putsch ihr Mandat ruhen.

Zelaya fordert Machtaufgabe  (taz, 10.07.)

Putschist Carmona zu Gast bei den Putschisten in Honduras  (Ven-akt, 10.07.)

Keine Fortschritte in San José  (redglobe, 10.07.)

Streithähne treffen in San José aufeinander  (FR, 10.07.)
Die Gespräche zwischen den Kontrahenten im Kampf um die Macht in Honduras beginnen mit Beschimpfungen: Der gestürzte Präsident Zelaya bezeichnet Interims-Präsident Micheletti als "Kriminellen".

Keine schnelle Lösung in Aussicht  (Standard, 10.07.)
Kein direktes Treffen zwischen gestürztem Präsidenten Zelaya und Interims-Präsident Micheletti bei Vermittlung in Costa Rica - Kommissionen eingesetzt

Vereinte Putschisten  (Amerika21, 10.07.)
Nach Medienberichten aus Honduras: Venezolaner Carmona in Tegucigalpa gesichtet. Politiker hat gute Verbindungen zur US-Rechten 

Keine Ergebnisse in San José10  (Amerika21, 10.07.)
Präsident Manuel Zelaya und Putschistenführer Roberto Micheletti trafen sich nicht persönlich. Beide Seiten beharren auf ihre Positionen  

"Staatsstreich von der Oligarchie geplant" 
(Amerika21, 10.07.)  Kommuniqué Nr. 9 der Nationalen Front gegen den Staatsstreich in Honduras

  Putschist landet in Costa Rica  (Amerika21, 09.07.)
Brasilien und USA fordern Wiedereinsetzung von Zelaya

Unsichere Verhandlungen in Costa Rica 
(Amerika21, 09.07.)   Nicaragua verweigert honduranischer Putschregierung Überflugrechte. Putschpräsident Micheletti befürchtet Verhaftung 

Rückkehr des Präsidenten vereitelt - Interview mit Andres Conteris  (Zmag, 10.07.)  
Eine Woche nach dem Militärcoup in Honduras blockierten Truppen und Antiaufruhr-Polizei am Sonntagabend den Flughafen der Hauptstadt und hinderten den gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya an seiner Rückkehr nach Honduras. Schwer bewaffnete honduranische Soldaten setzten Tränengas und Maschinengewehre ein, um die unbewaffnete Menge auseinanderzutreiben.

Vermittlung in Honduras gescheitert  (NZZ, 10.07.)
Die ersten Vermittlungsgespräche im Honduras-Konflikt sind am Donnerstag in Costa Rica enttäuschend verlaufen. Der gestürzte Präsident Manuel Zelaya und sein Rivale, Übergangspräsident Roberto Micheletti, trafen entgegen den Erwartungen nicht zu direkten Gesprächen zusammen.

USA stoppen Militärhilfe für Honduras  (NZZ, 10.07.)
Humanitäre Hilfe geht weiter – Vermittlungsgespräche beginnen

Kein Dialog zwischen Honduras' Rivalen  (DW, 10.07.)
Ohne greifbares Ergebnis sind erste Vermittlungsgespräche zur Beilegung des Machtkampfes in Honduras geblieben. Costa Ricas Staatschef Arias gelang es offenbar nicht, die Fronten aufzuweichen.

Zurück zur Bananenrepublik  (Jungle-World, 09.07.)
Militär, Rechte und soziale Bewegungen in Honduras

Treff in Costa Rica  (jW, 09.07.)
Honduras: Präsident Arias moderiert heutige Begegnung von Zelaya und Juntachef. Widerstand gegen Putschisten geht weiter

Friedensnobelpreisträger Oscar Arias soll vermitteln  
(taz, 09.07.)   HONDURAS USA unterstützen Bemühungen um die Rückkehr des gestürzten Präsidenten Zelaya

Arias ist Optimist  (FR, 09.07.)
Costa Ricas Staatschef war der erste war, der den Sturz von Manuel Zelaya als das bezeichnete, was er war: Ein Putsch. Nun will Óscar Arias im honduranischen Machtkampf schlichten.

Zelaya verlangt seine Wiedereinsetzung  (Standard, 09.07.)
Zelaya zu Vermittlungsgesprächen in Costa Rica eingetroffen - Interimspräsident Micheletti darf nicht in den Luftraum Nicaraguas

Gestürzter Präsident trifft seinen Putschisten  (Amerika21, 09.07.)
Manuel Zelaya will mit seinem Gegner Roberto Micheletti
über dessen Machtabgabe sprechen

Die USA suchen Lösung für Honduras  (NZZ, 09.07.)
Aussenministerin Clinton spricht mit dem abgesetzten Präsidenten

Honduras' Elite klammert sich an ihre Pfründe  (Zeit, 09.07.)

Ein Amtsenthebungsverfahren  (gfp, 08.07.)
FDP-Politiker und die Friedrich-Naumann-Stiftung (FNSt) kämpfen weiter für die honduranischen Putschisten und verlangen eine führende Rolle für Berlin bei Verhandlungen in Tegucigalpa.

Zelaya und Micheletti treffen sich am Donnerstag in Costa Rica (redglobe, 08.07.)

Todesschwadrone in Honduras  (Amerika21, 08.07.)
Nach Militärputsch: Bewaffnete Gruppen verfolgen
 führende Vertreter sozialer Gruppen

»Alles legal«  (jW, 08.07.)
Die Putschisten in Honduras versuchen krampfhaft, den
 Anschein von Normalität aufrechtzuerhalten

Medien als Waffen  (FR, 08.07.)
Honduras Putschisten festigen ihre Macht: Sender werden geschlossen, Radio und Fernsehprogramme gleichgeschaltet - oder das Signal gestört. Journalisten werden verprügelt oder außer Landes geschafft. Medial kommt der Staatsstreich nicht mehr vor.

USA: Oscar Arias soll in Krise vermitteln  
(Standard, 08.07.)  Costa Ricas Präsident und Nobelpreisträger soll Lösung erreichen - Washington unterstützt Zelaya weiterhin


Arias wird im honduranischen Konflikt vermitteln 
(NZZ, 08.07.)  Beide Seiten akzeptieren den costa-ricanischen Präsidenten

Zelaya trifft US-Außenministerin Clinton  
(Amerika21, 07.07.)   Präsident in Washington: "Erhoffe mir Unterstützung der USA". Proteste dauern an. Vorwürfe gegen Putschisten nach Todesschüssen

Freiheitlich-demokratische Putschunterstützer  
(Amerika21, 07.07.)    Die FDP-nahe Friedrich-Naumann Stiftung hilft bei der Destabilisierung zentralamerikanischer Regierungen

High Stakes for Honduras  (udw, 08.07.)
The US should give clearer signals of its support for the restoration of President Zelaya, the victim of a right-wing coup.

Studieren in Honduras: Punsch statt Putsch  
(Spiegel, 07.07.)

Zelaya will mit Clinton sprechen  (Standard, 07.07.)
Der gestürzte Präsident erwartet klare Unterstützung von US-Außenministerin

Dramatische Stunden  (jW, 07.07.)
Armee in Honduras vereitelt Rückkehr Zelayas: Hunderttausende zum Empfang am Flughafen. Militär feuert in die Menge und droht mit Abschuß der Präsidentenmaschine

»Wenn wir einen Fallschirm hätten, würde ich aus diesem Flugzeug abspringen«  (jW, 07.07.)

Reaktionen: Widerstandsfront protestiert weiter 
(jW, 07.07.)

Putsch fordert erstes Todesopfer  (taz, 07.07.)
Armee verhindert Landung des gestürzten Präsidenten Zelaya. Unterdessen gibt es nun erste Berichte über mehrere Todesopfer unter der Bevölkerung. Deutschland hat Finanzhilfe auf Eis gelegt

Repression (FDP-gefördert)  (taz, 07.07.)
Gerhard Dilger über die Verharmlosung des Putsches

Putschisten als Schützer des Rechts?  (ND, 07.07.)
Es ist ein absurdes Bild, das die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung (FNS) in Honduras dieser Tage abgibt.

»Ein Bewusstsein für Veränderungen«   (ND, 07.07.)
Bei Demonstrationen gegen die Putschisten und für die Rückkehr des gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya gab es am Sonntag (Ortszeit) in Honduras auch Tote. Gerrit Höllmann lebt in Tegucigalpa und arbeitet für den Evangelischen Entwicklungsdienst (EED).

Erster Toter nach Militärputsch in Honduras 
(Telepolis, 07.07.)  Gestürzter Präsident konnte nicht landen, die deutschen "Liberalen" sympathisieren mit den Putschisten

Honduras kämpft  (Latinorama, 07.07.)

Chronik eines angekündigten Todes  (FR, 07.07.)
Honduranische Soldaten erschießen einen Jungen auf einer friedlichen Demonstration: Der Schuss trifft seinen Hinterkopf. Der Putsch, den die Putschisten nicht so nennen wollen, fordert Opfer.

Putschisten eröffnen das Feuer  (Amerika21, 06.07.)
Rückkehr des Präsidenten nach Honduras verhindert. Armee schießt auf Demonstranten. Zelaya in El Salvador

Zwei Tote bei Protesten gegen Putschpräsidenten  
(FAZ, 07.07.)Bei Zusammenstößen von Anhängern des gestürzten Präsidenten Zelayas mit Militär- und Polizeikräften sind zwei Personen getötet worden. Zelaya hatte zuvor vergeblich versucht, im Flugzeug nach Hondoras zurückzukehren.

Zelaya in San Salvador  (Redglobe, 06.07.)
»Die Gewalt wird niemals die Suche nach Frieden besiegen können«

Militär verhindert Rückkehr des Präsidenten  
(Standard, 06.07.)  Landebahn mit Lastwagen blockiert - Soldaten erschießen zwei Demonstranten - Zelaya in El Salvador

Rückkehr von Zelaya gescheitert  (DW, 06.07.)
Der erste Versuch des gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya, nach Honduras zurückzukehren, ist fehlgeschlagen. Die Interims-Regierung riegelte den Flughafen der Hauptstadt Tegucigalpa ab.

Rückkehrversuch scheitert  (SZ, 06.07.)
Die Krise in Honduras spitzt sich zu: Das Militär verhindert die Rückkehr des gestürzten Präsidenten Zelaya durch eine Blockade des Flughafens. Tausende demonstrierten - offenbar gab es auch Tote.

Militär blockiert Landebahn in Honduras  (Zeit, 06.07.)
Die Rückkehr des gestürzten Präsidenten Zelaya nach Honduras ist gescheitert. Soldaten verstellten die Landebahn mit Militärfahrzeugen. Zelayas Maschine musste abdrehen

Honduras: Rückreise in Ungewisse  (Telepolis, 06.07.)
Trotz Warnung der Putschisten: Honduras' Präsident Manuel Zelaya kehrt mit dem OAS- Generealsekretär nach Tegucigalpa zurück.

Putschisten eröffnen das Feuer  (Amerika21, 06.07.)
Rückkehr des Präsidenten nach Honduras verhindert. 
Armee schießt auf Demonstranten. Zelaya in El Salvador

Zelaya auf dem Weg nach Honduras  (Amerika21, 05.07.)
Gewählter Präsident "zu jedem Opfer bereit". Scharfschützen am Flughafen. Putschisten verbarrikadieren sich

"Ich mache die Putschisten verantwortlich" 
(Amerika21, 05.07.)  Erklärung des Präsidenten von Honduras, Manuel Zelaya, vor der Rückkehr nach Tegucigalpa

Wiederwählbarkeit und das Recht auf Putsch  
(Amerika21, 05.07.)  FDP-Außenexperte Werner Hoyer redet ein bisschen Klartext. Ein Gegenkommentar

Staatsstreich in Honduras  (Zmag, 06.07.)
Am Mittwoch fand ein Treffen der OAS in Washington statt. Dort wurde die Wiedereinsetzung Zelayas bis Samstag (4. Juli) gefordert. Der Vorsitzende der OAS, Jose Miguel Insulza aus Chile und der aktuelle Präsident der UNO-Vollversammlung, Miguel d'Escota aus Nicaragua, sowie die argentinische Präsidentin Cristina Kirchner und der ecuadorianische Präsident Rafael Correa zeigten sich bereit, Zelaya bei seiner Rückkehr nach Honduras zu begleiten.

Starre Fronten in Honduras  (taz, 06.07.)
MACHTKAMPF Kardinal warnt vor einem Blutvergießen für den Fall, dass der gestürzte Präsident zurückkehrt. Organisation Amerikanischer Staaten schließt Honduras aus

Maulkorb in Honduras  (taz, 06.07.)
ZENSUR Putschregime kontrolliert sämtliche Medien

Honduras: Aufruf von Präsident Zelaya  (jW, 06.07.)

Rote OAS-Karte  (jW, 06.07.)

Demonstranten getötet  (FR, 06.07.)
Der Konflikt in Honduras eskaliert. Die Rückkehr des gestürzten Präsidenten ist gescheitert - die Putschisten erteilen keine Landeerlaubnis.

Fall Honduras trifft einen Nerv  (FR, 06.07.)
Es beeindruckt, wie geschlossen Lateinamerika an der Seite des weggeputschten Präsidenten Zelaya steht. Sollten die Putschisten durchkommen, müssen sich auch andere Staatschefs der Region wärmer anziehen. 

Zelayas Rückkehr nach Honduras gescheitert  
(NZZ, 06.07.)   Tote bei Protesten am Flughafen von Tegucigalpa Der Versuch des gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya, nach Honduras zurückzukehren ist gescheitert. Sein Flugzeug konnte in der Hauptstadt Tegucigalpa nicht landen und wich auf Nicaragua aus. Am Flughafen von Tegucigalpa kam es zu Ausschreitungen mit zwei Toten.

Zelayas Rückkehr zunächst gescheitert  (FAZ, 06.07.)
Der Versuch des gestürzten honduranischen Präsidenten Zelaya, in sein Land zurückzukehren, ist gescheitert. Sein Flugzeug konnte nicht landen, da die Behörden den Flughafen geschlossen hatten. Ein Demonstrant wurde bei Straßenschlachten

Kolumbien
Senatswahl von 2006 für ungültig erklärt  (redglobe, 09.07.)

Der Papst trennt sich von Hardliner-Kardinal  (NZZ, 09.07.)
Der für die Rehabilitierung der Pius-Bruderschaft
zuständige Hoyos entlassen

Mexico
Tijuana, ciudad de desaparecidos  (BBC, 10.07.)
En México la guerra entre carteles ha dejado cientos de personas desaparecidas, aunque sólo hay 96 documentadas.

Mexiko: Rücktritt nach Wahlniederlage  (jW, 08.07.)

Präsident der PAN tritt nach Wahl zurück  (taz, 08.07.)

Mexiko: Rückkehr der alten Garde  (Telepolis, 08.07.)
Die PRI hatte Jahrzehnte das Land regiert, kehrt nun mit Vollgas zurück und verpasst der regierenden PAN eine schwere Wahlniederlage

Wahlschlappe für Regierungspartei  (jW, 07.07.)

Rückkehr der Dinos  (jW, 07.07.)
Mexiko: Rückschlag für Regierungspartei und 
Debakel der Linken bei Parlamentswahlen

Mexikos Regierungspartei erleidet Wahlschlappe 
(taz, 07.07.)  Nach den Zwischenwahlen feiern die institutionellen Revolutionäre ihr Comeback

Mexikaner wählen die Vergangenheit  (FR, 07.07.)
Die Regierungspartei erleidet bei der Parlamentswahl in Mexiko große Verluste - schlechte Vorzeichen für Calderóns Reformprojekte.

Chef der Regierungspartei nimmt den Hut  
(Standard, 07.07.) Martinez übernimmt die volle Verantwortung für das Scheitern seiner Partei - Oppositionspartei PRI erreicht mit Verbündeten absolute Mehrheit

Debakel für Mexikos Regierungspartei  (SZ, 07.07.)
Mexiko hat ein neues Parlament gewählt, CDU-Ministerpräsident Tillich veröffentlicht seinen Stasi-Fragebogen, und weitere Politik-Meldungen

Opposition triumphiert bei Parlamentswahl 
(Standard,06.07.)  PRI erhielt relative Mehrheit mit rund 40 Prozent - Präsidentenpartei gesteht Niederlage ein

Mexikos Regierungspartei verliert Parlamentswahl 
(NZZ, 06.07.)   Revolutionspartei PRI deutlich vor konservativer PAN-Partei von Präsident Calderón

Wahlsieg der oppositionellen Revolutionspartei 
(DW, 06.07.)   Bei der Parlamentswahl in Mexiko musste die Regierungspartei herbe Verluste hinnehmen. Beeinflusst wurde der Wahlausgang vor allem durch die Wirtschaftslage. Präsident Calderon rief zum gemeinsamen Vorgehen auf"

»Mexiko ist ein interessantes Laboratorium«
(Jungle-World, 06.07.)   Claudio Albertani im Gespräch über soziale Bewegungen in Mexiko

Nicaragua
Ein Blick zurück in Bildern  (WoZ, 09.07.)
Dreissig Jahre nach der sandinistischen Revolution erinnern sich drei VeteranInnen an das frühere Nicaragua

Paraguay
Der Ort, wo es keine Kokosnüsse mehr gibt  (ND, 11.07.)
Elf Monate nach dem Amtsantritt von Präsident Fernando Lugo warten Paraguays Indígenas immer noch auf den versprochenen Wandel. Ein deutscher Großgrundbesitzer verweigert die Rückgabe von Indianerland im Chaco und beruft sich dabei auf ein Investitionsschutzabkommen.

Peru
»Söldner der Reichen«  (jW, 10.07.)
Linksbündnis zwingt peruanisches Regierungskabinett zum Rücktritt.

Peruanischer Ministerpräsident zurückgetreten  
(Telepolis, 10.07.)   Grund sind die Proteste gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung und ein Massaker an Indios im letzten Monat

Perus Kabinettschef tritt zurück   (NZZ, 09.07.)

Präsident Garcia baut Kabinett nach Unruhen um  (Standard, 08.07.)   Innen- und Verteidigungsressort werden neu besetzt

Perú se prepara para nuevas protestas  (BBC, 07.07.)
Una coalición de organizaciones sociales convocó nuevas marchas en todo el país. El ejército supervisará las manifestaciones.

Venezuela
Chávez contra "latifundios mediáticos"  (BBC, 10.07.)
El gobierno de Venezuela no autorizará redes de más de tres emisoras ni transmisiones conjuntas de más de media hora.

Bürgermeister von Caracas im Hungerstreik  
(Standard, 10.07.)    Antonio Ledezma protestiert damit gegen den Abbau der Demokratie in Venezuela durch Präsident Hugo Chavez

Clintons Interview mit dem "Priestermörder"    
(Amerika21, 10.07.)   Venezuela reagiert mit einem scharfen Kommuniqué auf die Äußerungen der US-Außenministerin Hillary Clinton

Bürgermeisters von Caracas im Hungerstreik  (NZZ, 08.07.)
Protest gegen De-facto-Entmachtung durch Präsident Chávez

Fasten gegen Chávez  (FR, 07.07.)
Der Bürgermeister von Caracas ist in den Hungerstreik getreten.

In der Presseschau:junge Welt/taz/FR/ND/Amerika21/Telepolis/Standard/NZZ LinkeZeitung, Linkszeitung  WoZ, Freitag, AK, SoZ, JungleWorld u.a.

Nicht vergessenJeden Dienstag/Mittwoch neue Berichte aus Lateinamerika bei Poonal. Siehe auch Onda produziert Magazinsendungen und Radiobeiträge über Lateinamerika, die kostenfrei herunterladbar sind. Monatlich Lateinamerika Nachrichten (10 Ausgaben im Jahr). Matices (4 Ausgaben im Jahr). Regelmäßig gewerkschaftliche Nachrichten bei LabourNet   Weblogs u.a. Amerika21.de ist in erster Linie eine journalistisch betreute Website zur Beobachtung der politischen Prozesse in Venezuela und Lateinamerika. Gerhard Dilger, Freier Journalist in Porto Alegre, Brasilien. Texte aus Politik, Wirtschaft und Kultur in Lateinamerika. Klaus Hart Brasilienkorrespondent seit 1986 für Medien in Deutschland, Österreich und der Schweiz. redblog nachrichten gegen den mainstream, versucht informationen und kommentare widerzugeben, die man in der bürgerlichen medienwelt kaum findet. thematisiert werden vor allem die politik in lateinamerika und deutschland. 

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