Lateinamerika Presseschau 15.02.09 -  21.02.09

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Südamerika im Blick   (jW, 21.02.)

Paraguay y Uruguay a la carga  (BBC, 17.02.)
Los socios más pequeños del Mercosur buscan reivindicar
  su papel en el grupo ante el poder de Argentina y Brasil.

Geronimo, der berühmteste der Apachen  (FR, 17.02.)
Vor 100 Jahren starb der Indianer, der die Weißen länger an der Nase herumführte als jeder andere. Nach all den Kämpfen erlag er 86-jährig einer Lungenentzündung. 

US-Armee wirbt mit Einbürgerung  (jW, 16.02.)

Immigranten einziehen  (taz, 16.02.)

US-Armee will Einwanderer rekrutieren  (FR, 16.02.)
Es wäre das erste Mal seit dem Vietnam Krieg, dass das US-Militär Immigranten mit befristeter Aufenthaltserlaubnis aufnehmen will.

Aufstand der Armen auf Frankreichs Karibikinseln  
(ND, 16.02.)   Gut drei Wochen nach Beginn eines Generalstreiks auf den französischen Karibikinseln Guadeloupe und Martinique spitzt sich die Lage dort weiter zu. Das wirtschaftliche Leben auf den Inseln ist nahezu erstorben. mehr ...

Lateinamerika begeistert die Berlinale  (Amerika21, 16.02.)
Der Beitrag aus Peru gewinnt den Goldenen Bären. 
Großer Preis der Jury geht an Uruguay

Antigua
Stanford-Betrugsskandal treibt ganzen Inselstaat in den Ruin  (tt.com, 20.02.)
Die Bewohner von Antigua sind in heller Aufruhr: Grund dafür ist der Milliardenskandal um den texanischen Multi Allen Stanford - gleichzeitig der größte Arbeitgeber auf dem Inselstaat.

Argentinien
Argentinien weist Williamson aus   (jW, 21.02.)

Argentinien wirft Williamson raus   (taz, 21.02.)
Der umstrittene katholische Bischof und Holocaust-Leugner Richard Williamson muss das südamerikanische Land innerhalb von zehn Tagen verlassen. Laut Innenministerium hatte er falsche Angaben über seine berufliche Tätigkeit gemacht

Argentinien sauer auf Berlusconi   (jW, 20.02.)

Argentinien wirft Bischof Williamson raus  (TP, 20.02.)
Innenministerium führt formelle Gründe an, aber auch
 die Holocaust-Leugnung des katholischen Klerikers

Argentinien weist Holocaust-Leugner Williamson aus  
(DW, 20.02.)   Bischof Richard Williamson von der erzkonservativen Pius-Bruderschaft darf nicht in Argentinien bleiben. Der Brite habe zehn Tage Zeit das Land zu verlassen, so die Regierung in Buenos Aires.

Holocaust-Leugner soll Argentinien verlassen  (NZZ, 20.02.)

Argentinien weist Piusbruder Williamson aus  (SZ, 20.02.)
Der umstrittene Richard Williamson muss bald seine Wahlheimat verlassen: Argentinien will den Holocaust-Leugner ausweisen.

Argentinien weist Piusbruder Williamson aus  (FAZ, 20.02.)
Der umstrittene Bischof und Holocaust-Leugner Richard Williamson muss Argentinien innerhalb von zehn Tagen verlassen.

Der Fußballgott ist Opa  (SZ, 20.02.)
Der einstige argentinische Fußballstar Diego Maradona ist Großvater geworden. Seine 19-jährige Tochter Gannina brachte das Kind in Madrid zur Welt.

Megaprozeß in Buenos Aires  (jW, 19.02.)
26 Jahre nach Ende der Diktatur kommen in Argentinien viele Militärs vor Gericht

Land der Dinoskelette: »Erster Allesfresser« gefunden 
(jW, 19.02.)

Bolivien
Für weniger als 100 Dollar   (jW, 21.02.)
Der bolivianische Präsident Morales hebt Löhne der armen Bevölkerung an

Morales im Kreml    (jW, 18.02.)
Rußland baut Beziehungen zu Lateinamerika weiter aus

Historischer Besuch  (FR, 17.02.)
Boliviens Staatschef Morales in Moskau

Rohstoffpoker in der Andenrepublik  (ND, 16.02.)
 Wie so oft in seiner Geschichte ist das südamerikanische Land Bolivien wegen seiner Bodenschätze ins Blickfeld rohstoffhungriger Industrienationen geraten. Begehrlichkeiten geweckt haben diesmal die weltweit größten Lithiumvorkommen.

Brasilien
Dem Karneval geht das Geld aus  (FR, 20.02.)
Die Samba-Schulen jammern, weil sie kaum noch Sponsoren finden. Aber das hat auch sein Gutes: Es gibt weniger bestellte Aufzüge mit Werbung für zweifelhafte Firmen.

Brasiliens moderner Klassiker  (DR 20.02.)
Heitor Villa-Lobos ist der bekannteste klassische Komponist Brasiliens, seine "Bachianas" gehören zum populären klassischen Repertoire. Sie sind relativ spät entstanden, doch schon in früheren Jahren wurde er berühmt.

»Protektionismus wird die Krise verschärfen«   (ND, 17.02.)

Brasiliens Lamento  (FR, 17.02.)
Ganz Brasilien erregte sich, ganz Brasilien fühlte sich diskriminiert - aber nun sieht es so aus, dass die Brasilianerin, die angeblich von Schweizer Nazis gefoltert wurde, alles fingiert hat. 

Malerin im Regenwald  (FR, 17.02.)
1956 besucht Margaret Mee zum ersten Mal die Regenwälder des Amazonas. Von da an lässt sie der Urwald nicht mehr los.

Dominikanische Republik
Ausstellungsmacher benachteiligen Dominikanerin   
(taz, 21.02.) 
Kunstbetrieb lehnte Bewerberin ab, weil sie keine deutsche Muttersprachlerin ist. Laut Gericht ist das Diskriminierung

Ecuador
Ecuador weist US-Diplomaten aus  (jW, 20.02.)

Ecuador weist aus  (taz 20.02.)
US-Diplomat

Ecuador weist erneut US-Diplomaten aus  (FR, 19.02.)
Ein US-Sprecher bringt die Ausweisungen damit in Verbindung, das gewisse Einheiten der ecuadorischen Polizei nicht am US-Training zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität teilnehmen dürften

Zweiter US-Diplomat ausgewiesen  (Standard, 19.02.)
Streit über Programm zur Bekämpfung des Drogenhandels

Guadeloupe
Sarkozy will Guadeloupe kaufen   (taz, 21.02.)
Pariser Angebot an die aufsässige Insel: 580 Millionen Euro, dafür seid ihr jetzt ruhig

Gedenkdemonstration für Jacques Bino  (jW, 20.02.)
Guadeloupe: Erstes Angebot Frankreichs

Lage auf Guadeloupe vor Eskalation  (jW, 19.02.)
Ein Toter und mehrere Verletzte bei Unruhen. Sarkozy
kündigt Treffen mit Volksvertretern an

Auf Guadeloupe explodiert die Wut  (taz, 19.02.)
Gewerkschaftsmitglied auf der Antilleninsel erschossen. Auch Polizisten unter Beschuss. Barrikadenkämpfe und Plünderungen. Nach vier Wochen Streik steigt die Spannung dramatisch an. Streikführer machen Paris für die Eskalation verantwortlich

"Gegen das teure Leben"  (TP, 19.02.)
Der Generalstreik auf den französischen Antillen eskaliert

Generalstreik auf den französischen Antillen  
(LinkeZeitung, 19.02.)  Repression und Riots in Guadeloupe schwellen an

Beruhigung der Gemüter auf Guadeloupe  (NZZ, 19.02.)
Frankreichs Premierminister François Fillon hat den Streikenden auf Guadeloupe Zugeständnisse gemacht. Die Löhne der Geringverdiener sollen wie gefordert um rund 200 Euro erhöht werden. Damit hat sich die Lage äuf der Karibikinsel nach gewalttätigen Ausschreitungen mit einem Todesopfer leicht entspannt.

Unruhen auf Guadeloupe  (Spiegel, 19.02.)
Steine gegen Urlauber

Guadeloupe »am Rande des Aufruhrs«   (jW, 18.02.)

Generalstreik auf Guadeloupe schlägt in Gewalt um   
(DW, 18.02.)  Die zweite Nacht in Folge ist es auf der französischen Karibikinsel Guadeloupe zu Krawallen gekommen. Ein Gewerkschafter wurde von bewaffneten Jugendbanden erschossen. Frankreich befürchtet einen Flächenbrand. 

Unruhen auf Guadeloupe arten in Gewalt aus   (NZZ, 18.02.)
Polizisten durch Schüsse verletzt. Gut vier Wochen nach Beginn eines Generalstreiks auf der französischen Karibikinsel Guadeloupe ist es zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Nach Medienangaben sind mindestens sechs Polizisten durch Schüsse verletzt worden, eine Person kam dabei ums Leben.

Guatemala
Vom Guerillero zum Kaffeefarmer   (jW, 21.02.)
Guatemala: 35 Mitglieder der ehemals bewaffneten URNG erfüllten sich den Traum vom Leben auf eigenem Land

Guatemala se disculpa ante Cuba   (BBC, 18.02.)
El presidente Álvaro Colom pide perdón por el papel que jugó su país durante la invasión de Bahía de Cochinos en 1961.

Kolumbien
Farc-Guerilla tötet "Kollaborateure"  (taz, 19.02.)
Rebellen in Kolumbien bekennen sich zur gezielten
 Ermordung von acht Indígenas

Farc gibt Hinrichtungen zu  (FR, 19.02.)
Getötete Awá-Indianer waren laut Guerilla "Spione".

Kuba
»Sie haben das Richtige getan«   (jW, 21.02.)
Die Tochter eines der in den USA inhaftierten »Miami 5« schildert, wie sie für die Freilassung ihres Vaters kämpft. Ein Gespräch mit Laura Labañino

In Kuba ernannt   (taz, 21.02.)
Vizeregierungschefs

Kuba reorganisiert sich   (Amerika21, 21.02.)
Raúl Castro baut Regierung um

Castro ernennt drei neue Vize-Regierungschefs  
(Standard, 20.02.)   "Stärkung des Ministerrates" für effektivere Koordinierung der Regierung

Marktwirtschaft wagen  (jW, 19.02.)
Erkundungen im kubanischen Alltag am Rande 
der 18. Internationalen Buchmesse von Havanna


Kuba: Guatemala entschuldigt sich  (jW, 19.02.)

Schweinebucht-Invasion bedauert  (taz, 19.02.)

Sturm auf die Festung   (ND, 18.02.)
 Während Bücherfreunde in Deutschland noch im Winter ausharren, erfreuen sich die Besucher der XVIII. Internationalen Buchmesse in Havanna seit 12. Februar an dessen karibischer Variante mit hochsommerlichen Temperaturen bis zu 30 Grad. Ein heiteres Volksfest der Literatur nimmt sie auf, eine Pilgerstatt für Leseratten genauso wie für kulturpolitisch Interessierte, denn das Angebot an Themen ist weit gefächert.

Reflexionen von Fidel Castro  (jW, 17.02.)

Schriftwechsel Castro - Chávez  (jW, 17.02.)

Otro presidente visita Cuba  (BBC, 16.02.)
El mandatario de Guatemala es del 5to jefe de Estado que
 viaja a La Habana en los dos primeros meses de 2009.

»Die Pyramide muß sich wieder drehen«  (jW, 15.02.)
Über das Deutschstudium in Havanna, Lohn und  Leistung sowie Gräten im Hals. (Buchmesse Havanna)

Rundreise mit Taxi und Bus:"Quer durch Kuba, Teufel noch mal"   (Spiegel, 16.02.)  
Gut 1100 Kilometer misst Kuba von West nach Ost, viele Besucher sehen nur die Strände Varaderos und die schickeren Seiten Havannas. Auf Entdeckerreise zu Fischern, Farmern und der Rocker-Jugend von Camagüey.

Mexico
Mexikos Polizei kapituliert vor Drogenmafia   (NZZ, 21.02.)
Der Polizeichef von Ciudad Juárez ist zurückgetreten. Die Drogenmafia in der Stadt an der Grenze zu den USA hatte gedroht, alle zwei Tage einen Polizisten umzubringen, wenn er nicht verschwinde. In der vergangenen Woche waren bereits fünf Polizisten getötet worden.

Der Bischof, der Subcomandante und die Indios von Chiapas   (NZZ, 21.02.) 
Vor 15 Jahren brach in Mexiko der Zapatisten-Aufstand los – die Waffen schweigen, der Konflikt ist ungelöst

Demo gegen Armee  (taz, 19.02.)
Grenzstädte

México: bloquean cruces fronterizos   (BBC, 18.02.)
Cientos protestan por supuestos abusos en operativos antinarco. Gobierno dice que carteles los financian.

Nicaragua
Schau, trau wem  (redglobe, 19.02.)

Peru
Goldener Bär geht erstmals nach Peru  (FR, 16.02.)
Der Goldene Bär der 59. Berlinale geht an den peruanischen Film "La Teta Asustada" ("Die Milch des Leids"). Der deutsche Film "Alle Anderen" wurde von der Jury mit gleich zwei Preisen bedacht.

Kartoffel in der Vagina  (TP, 16.02.)
Der Hauptpreis der Berlinale 2009 geht an den Film "La Teta Asustada" von Claudia Llosa

Selbstmitleid des Wohlstandsbürgertums  (SZ, 16.02.)
Die Berlinale endet mit einem Goldenen Bären für Peru - 
und zeigt uns, dass die wahre Krise anderswo stattfindet.

Venezuela
AD-Chef fordert Ende der Ausreden  (Ven-akt, 20.02.)

Caracas übernimmt Kontrolle über Stanford-Bank  (Standard, 20.02.)   Sparer wurden nach Skandal in den USA nervös und zogen Geld ab

Reiche beklauen Reiche  (Amerika21, 20.02.)
Venezuela übernimmt Kontrolle über Filiale der Stanford-Bank

Süd-Ost-Achse rotiert  (Amerika21, 19.02.)
China und Venezuela intensivieren ihre Beziehungen

Endergebnis in Venezuela  (ND, 20.02.)
In Venezuela haben nach offiziellen Angaben 54,86 Prozent
 für die Verfassungsreform gestimmt. 

Venezuela kürzt Staatsausgaben  (jW, 19.02.)

Kürzung angekündigt  (taz, 19.02.)

Der Comandante darf bleiben  (Jungle-World, 08/09)
Hugo Chávez darf wieder kandidieren

Kostensenkung und Importkürzung  (Amerika21, 18.02.)
Venezuela reagiert auf die Weltwirtschaftskrise

Nach der Wahl ist vor der Wahl   (Amerika21, 18.02.)
Opposition und EU positionieren sich gegen Chávez 

Chinas Vizepräsident zu Besuch in Caracas   
(Ven-akt, 18.02.)

»Ja« zur Revolution  (jW, 17.02.)
Venezuela: Über eine Million Stimmen Vorsprung für Chávez-Lager bei Referendum. Opposition muß Ergebnis anerkennen 

Zehn Jahre Chávez  (akweb, 17.02.)
Venezuela zwischen Markt und Sozialismus 

Ein Großer Sieg"  (Amerika21, 17.02.)
Chavisten feiern Erfolg beim Referendum. Opposition erkennt Ergebnis an

Sieg für Hugo Chávez  (TP, 17.02.)
Referendum zur Änderung der Verfassung in Venezuela wurde angenommen. Begrenzung der Amtzeiten kann aufgehoben werden

Sozialpolitik und Allmachtgelüste  (taz, 17.02.)
Hugo Chávez hat sich durchgesetzt: Die Venezolaner stimmten für eine Verfassungsänderung, die eine unbegrenzte Wiederwahl des Präsidenten ermöglicht. Die Abhängigkeit Venezuelas vom Ölexport und der fallende Ölpreis sind eine Gefahr für seine Sozialprogramme - und für ihn

Chávez darf bleiben  (taz, 17.02.)
Mit großem Pathos feiert Hugo Chávez den Erfolg seines Referendums. Mindestens zehn weitere Jahre werde er als "Soldat des Volkes" den Weg zum "sozialistischen Vaterland" weitergehen

Chávez-Referenden  (taz, 17.02.)

Das Öl ist der neue Gegner  (taz, 17.02.)
Der venezolanische Staatshaushalt und auch Präsident Hugo Chávez umfangreiche Sozialpolitik leben vom Ölexport. Doch mit dem fallenden Ölpreis könnte ihm das Geld ausgehen. Die Gunst seiner Wähler steht auf dem Spiel

»Zivilisiert, demokratisch und fröhlich«  (ND, 17.02.)
  »Wenn Gott und das Volk es nicht verhindern werden, wird dieser Soldat sich 2012 als Kandidat für die Wahlen aufstellen«, verkündete Venezuelas Präsident Hugo Chávez in der Nacht zum Montag Tausenden jubelnden Anhängern vor dem Präsidentenpalast seinen Willen, auch im nächsten Jahrzehnt die Geschicke Venezuelas in die Hand zu nehmen. 

Demokratisch  (ND, 17.02.)
Am Sonntag haben sich die Venezolaner für die Initiative der Regierung ausgesprochen, die Verfassung zu ändern. Träger politischer Ämter können damit – anders als bisher – unbegrenzt wiedergewählt werden.

Chávez triumphiert  (FR, 17.02.)
Der venezolanische Präsident Hugo Chávez gewinnt Referendum und kündigt seine Kandidatur für eine weitere Amtszeit an.

Chavez ist nun unbegrenzt wählbar  (Standard, 17.02.)
54 Prozent stimmten für Verfassungsänderung - Präsident kündigt Kandidatur für dritte Amtszeit an - Mit Video

Der Soldat des Volkes hat sich gestärkt  (FAZ, 17.02.)
Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat die Abstimmung über unbegrenzte Amtszeiten gewonnen. Wahlsiege sind für ihn wie eine Droge. Bald wird er dem Volk bittere Pillen reichen müssen.

Revolutionäre gewinnen Caracas und Carabobo zurück   (Ven-akt, 16.02.)

Venezuela-Referendum live  (Amerika21, 16.02.)
Amerika21.de bietet ständig aktuelle Informationen 
zum Ablauf der Abstimmung am 15. Februar 2009

"Ich bin für Chávez, trotz allem"  (Zeit, 14.02.)
Am Sonntag lässt Venezuelas Staatschef erneut darüber abstimmen, ob er endlos regieren darf. Autor Raul Zelik über Verdienste und Fehler des umstrittenen Politikers

Chavez gewinnt Referendum über unbegrenzte Wiederwahl  (Standard, 16.02.)  
54 Prozent stimmten für Verfassungsänderung - Präsident kündigt Kandidatur für dritte Amtszeit an

Venezuela will Chavez für immer  (FR, 16.02.)
Bei einem Volksentscheid in Venezuela hat es am Sonntag eine Mehrheit für die unbegrenzte Wiederwahlmöglichkeit des Präsidenten Hugo Chávez und anderer politischer Mandatsträger gegeben.

Chávez für immer  (Zeit, 16.02.)
Die Mehrheit der Venezolaner unterstützt ihren Präsidenten Chávez und hat ihm das Recht auf unbegrenzte Wiederwahl ermöglicht. Fidel Castro gratulierte 

Verfassungsreferendum in Venezuela Ausgewiesen 
(jW, 16.02.)   EU-Abgeordneter agitierte in Caracas

ethecon-Stiftung verleiht Planet Awards 2008  
(Linkszeitung, 16.02.)  Auszeichnung für Abreu und Chávez - Schmähpreis für Blackwater-Manager

Präsident Chavez gewinnt Volksabstimmung  (DW, 16.02.)
Der linksgerichtete Präsident Hugo Chavez hat das Verfassungsreferendum in Venezula gewonnen und kann damit 2012 ein drittes Mal zu Wahl antreten. Tausende Anhänger feierten den Ausgang der Volksabstimmung

Chavez möchte bleiben  (DR, 16.02.)
Venezuela stimmt über weitere Präsidentenamtszeit ab

Venezuela ändert die Verfassung und schafft Amtszeitbeschränkung ab  (NZZ, 16.02.) 
In Venezuela haben die Stimmberechtigten einer Verfassungsänderung und damit der Abschaffung der Amtszeitbegrenzung auf zwei Perioden zugestimmt. Präsident Chávez kündigte umgehend an, er werde 2012 für eine dritte Regierungszeit kandidieren. Die Opposition akzeptiert das Resultat.

"Ein großer Sieg"  (SZ, 16.02.)
Im zweiten Anlauf setzt Hugo Chávez eine Verfassungsänderung durch: Nun kann der Staatschef von Venezuela so oft fürs Präsidentenamt kandidieren, wie er will.

Chávez kann wieder kandidieren  (FAZ, 16.02.)
Die Venezolaner haben in einem Referendum mehrheitlich für eine Verfassungsänderung gestimmt, die Staatschef Hugo Chávez erlaubt, beliebig oft zur Wiederwahl anzutreten.

Chávez kann sich unbegrenzt wiederwählen lassen  (Spiegel, 16.02.)    Tausende bejubelten seinen Sieg mit Feuerwerken und Autokorsos: Venezuelas Präsident Chávez hat ein Verfassungsreferendum gewonnen und kann unbegrenzt zur Wiederwahl antreten. Seine Kandidatur für 2012 kündigte der Sozialist sofort an.

In der Presseschau: junge Welt, taz, FR, ND, Standard, Amerika21, LinkeZeitung, Linkszeitung Telepolis, WoZ, Freitag, AK, SoZ, JungleWorld u.a.

Nicht vergessenJeden Dienstag/Mittwoch neue Berichte aus Lateinamerika bei Poonal. Siehe auch Onda produziert Magazinsendungen und Radiobeiträge über Lateinamerika, die kostenfrei herunterladbar sind. Monatlich Lateinamerika Nachrichten (10 Ausgaben im Jahr). Matices (4 Ausgaben im Jahr). Regelmäßig gewerkschaftliche Nachrichten bei LabourNet   Weblogs u.a. Amerika21.de ist in erster Linie eine journalistisch betreute Website zur Beobachtung der politischen Prozesse in Venezuela und Lateinamerika. Gerhard Dilger, Freier Journalist in Porto Alegre, Brasilien. Texte aus Politik, Wirtschaft und Kultur in Lateinamerika. Klaus Hart Brasilienkorrespondent seit 1986 für Medien in Deutschland, Österreich und der Schweiz. redblog nachrichten gegen den mainstream, versucht informationen und kommentare widerzugeben, die man in der bürgerlichen medienwelt kaum findet. thematisiert werden vor allem die politik in lateinamerika und deutschland. 

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