Lateinamerika Presseschau 29.06.09 -  05.07.09

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Neoliberale Putschunterstützung  (jW, 04.07.)
Die deutsche Friedrich-Naumann-Stiftung hilft bei Destabilisierung zentralamerikanischer Regierungen 

Entregelung mit Kalkül  (jW, 04.07.)
Allianzen mit Verbrechern gehören zur westlichen Kriegsführung. Raul Zelik stellt in der jW-Ladengalerie sein Buch über Paramilitärs vor 

Argentinien
Schweinegrippe: In Argentinien soll es mehr als 100.000 Infizierte geben  (Telepolis, 04.07.)   
Der Grippenotstand wurde ausgerufen, antivirale Medikamente werden verteilt, Gesundheitsminister und Präsidentin uneins über die Zahlen.

Die Kirchners ziehen erste Konsequenzen   (taz, 01.07.)

Argentinien ruft Grippenotstand aus  (Telepolis, 01.07.)
In Buenos Aires und den umgebenen Provinzen
  werden die Schulen geschlossen.

Debakel bei Parlamentswahl   (jW, 30.06.)
Argentiniens Regierungspartei verliert Mehrheit in beiden
  Kongreßkammern. Kein Mandat für Expräsident Kirchner.

Wahldebakel für die Partei von Präsidentin Kirchner  
taz, 30.06.)  Niederlage noch größer als erwartet. Regierung künftig ohne Mehrheit im Kongress

Kirchners sind nicht mehr erwünscht  (FR, 30.06.)
Schwere Wahlniederlage: Die Argentinier wenden sich gegen das linksliberale Regierungspaar. Ex-Präsident Néstor Kirchner tritt als Parteichef zurück.

Klatsche für die Kirchners   (ND, 30.06.)
Knapp ist anders. Wenn Argentiniens Ex-Präsident Néstor Kirchner seine Aussage »Wir haben knapp verloren« ernst meint, liegt er mit seiner Wahlanalyse ... Néstor Kirchner tritt als Parteichef zurück

Nach Wahlschlappe in Argentinien  (NZZ, 30.06.)

Ohrfeige für das Präsidentenpaar   (FR, 29.06.)
Die Wahl gilt als Stimmungstest. Das Ergebnis ist ein Debakel. Weil ihr Mann bei der Parlamentswahl in Argentinien von den Wählern abgestraft wird, gerät auch Präsidentin Cristina Kirchner unter Druck.

Folterprozess in Argentinien  (taz, 29.06.)

Bolivien
Obama contra Morales  (Latinorama, 03.07.)
In der Lateinamerikapolitik zieht Washington die Daumenschrauben an. Evo Morales reagierte empört: Auf dem Amerika-Gipfeltreffen im April habe Barack Obama die Lateinamerikaner angelogen, als er Beziehungen auf Augenhöhe versprach, sagte der bolivianische Präsident gestern.

Brasilien
Lula mutiert zum Klimakiller  (ND, 30.06.)

Brasilien belohnt Waldzerstörer  (taz, 29.06.)
Präsident Lula nickt ein Gesetz ab, das den Landraub durch Großfarmer und Spekulanten in großem Stil legalisiert. Umweltgruppen sind schockiert, aber machtlos

Lulas Offenbarungseid  (taz, 29.06.)

Brasilien beendet Suche nach Opfern  (taz, 29.06.)

Chile
Obama umgarnt Bachelet  (jW, 29.06.)
Chiles Präsidentin reagiert positiv auf Washingtons Avancen.

Costa Rica
Costa Rica: Öko-Avantgarde oder grüne Schummelpackung? (Telepolis, 04.07.)  
Naturschützer und Wissenschaftler geben der Umweltpolitik von Präsident Oscar Arias schlechte Noten

Ecuador
»Die Menschen in den Förderregionen dürfen nicht übergangen werden«  (ND, 30.06.)
ND: Frau Aguiñaga, Sie sind eine der vehementesten Fürsprecher der Yasuní-ITT-Initiative. Nach diesem Vorhaben sollen 850 Millionen Barrel Erdöl im  ... 

Honduras
Honduras: Putschisten treten aus OAS aus  
(Amerika21, 04.07.)  Putschisten erklären Rückzug aus Organisation Amerikanischer Staaten. Zelaya heute in Tegucigalpa erwartet. Soziale Organisationen führen Proteste fort

Scheitert der Putsch in Honduras?  (Amerika21, 04.07.)
Almendares: Die Armen stehen auf der Seite des gewählten Präsidenten 

Solidarität mit Honduras in Deutschland  
(Amerika21, 03.07.)  Demonstrationen in Berlin und München fordern Rückkehr zur Demokratie. Honduras´ Botschaft verhält sich distanziert 03.07.2009

Insulzas schwierige Mission  (Amerika21, 03.07.)
OAS-Generalsekretär verhandelt in Honduras über die Rückkehr des gestürzten Präsidenten 03.07.2009

Venezuela stoppt Öllieferung  (Amerika21, 03.07.)
Nach Putsch in Honduras: Caracas setzt Petrocaribe-Vertrag aus 

Weiter Massenproteste gegen Putschisten  
(Amerika21, 03.07.)  Lagebericht aus Honduras: Festnahmen und Morddrohungen gegen Anhänger des gewählten Präsidenten. Ungenaue Berichterstattung in Ausland

Demokratie verteidigen  (jW, 04.07.)
Honduras: Rechtmäßiger Präsident Zelaya ruft Bevölkerung zu weiterem Widerstand gegen Militärputsch auf. Rückkehr nach Tegucigalpa für das Wochenende angekündigt.

Für eine sofortige Rückkehr zu Verfassungsmäßigkeit 
und sozialer Gerechtigkeit
  (jW, 04.07.)

Reaktionen: Venezuela stoppt Öllieferungen  (jW, 04.07.)

Solidaritätsaktion in Berlin  (jW, 04.07.)

Erstes Einlenken in Honduras  (taz, 04.07.)
HONDURAS Putschregierung schlägt Neuwahlen und ein Referendum vor. Präsident Zelaya hält an seinen Rückkehrplänen fest. Die Bevölkerung des Landes bleibt gespalten

In Honduras ist nichts los, alles ist ruhig… 
(Latinorama, 04.07.)

Zeneidas Zorn  (FR, 04.07.)
Die Anhänger des gestürzten honduranischen Präsidenten Zelaya lassen sich nicht einschüchtern. Und sie glauben nicht an die Märchen von einem "demokratischer Übergang". 

Scheitert der Putsch in Honduras?  (ND, 04.07.)
 ND: Herr Almendares, es gibt nur wenige verlässliche Informationen über die Lage in Honduras nach dem Militärputsch am vergangenen Sonntag. Medien und 

Gericht: Rückkehr Zelayas abgelehnt  (Standard, 04.07.)
Mission des OAS- Generalsekretärs gescheitert - Gestürzter Präsident will am Sonntag in seine Heimat zurückkehren

Operation "saubere Hände"  (Freitag, 04.07.)
Venezuela hat die Erdöllieferungen an Honduras eingestellt, die OAS droht mit Ausschluss, die Putschregierung in Tegucigalpa redet über vorgezogene Wahlen 

Honduras verlässt Organisation Amerikanischer Staaten  (NZZ, 04.07.)

Honduras verlässt die OAS  (DW, 04.07.)
Im Streit um den Sturz von Präsident Zelaya hat Honduras 
die Organisation Amerikanischer Staaten verlassen. 

Honduras verlässt die OAS  (FAZ, 04.07.)
Aus Protest gegen die Haltung der Organisation Amerikanischer Staaten zum Putsch in Honduras hat das Land die OAS verlassen. Sie sei „eine politische Organisation und kein Gericht“, sagte Übergangspräsident Micheletti.

Venezuela stoppt nach Putsch billige Öllieferungen  (FAZ, 04.07.)
Aus Protest gegen den Sturz des honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya hat Venezuelas Staatschef Hugo Chávez angekündigt, die Lieferung von verbilligtem Öl an das mittelamerikanische Land zu stoppen.

Das Testament des Filmemachers  (FR, 03.07.)
Walter Hernández dokumentierte die Gewalt der Putschisten in Honduras. Der Filmemacher hat Angst um sein Leben.

Naumann-Stiftung in der Kritik   (Amerika21, 03.07.)
FDP-nahe Institution hatte Militärputsch in Honduras gerechtfertigt. Nun wächst der Unmut über Politik von Regionalvertreter Lüth

Keine Strafe für Putschisten?  (Amerika21, 03.07.)
OAS verhandelt über eine Amnestie für honduranisches Micheletti-Regime

EU sagt Putschisten "Adiós"  (Amerika21, 02.07.)
Schwedens Außenminister Carl Bildt bestätigt Rückzug
 aller EU-Botschafter aus Honduras 02.07.2009 

Regierung mit Mörder  (Amerika21, 02.07.)
Honduras´ Machthaber Micheletti ernennt einen bekannten
  Folterer und Killer zum "beratenden Minister"

Recherchehilfe für den rbb  (Amerika21, 03.07.)
In der Berichterstattung über den Militärputsch
in Honduras läuft derzeit einiges schief.

Widerstand wächst  (redglobe, 03.07.)
  Warnung vor schmutzigem Spiel der OAS

Ausnahmezustand  (jW, 03.07.)
Honduras vor angekündigter Rückkehr von Präsident Zelaya: Putschgegner rufen zu Großdemonstration am Samstag auf

Honduras: Jugendliche zwangsrekrutiert  (jW, 03.07.)

Zelaya darf nicht nach Honduras zurück  (taz, 03.07.)
Interimspräsident bleibt hart

Keine Ruhe auf Honduras' Straßen  (ND, 03.07.)

Präsidentenwahl könnte vorverlegt werden 
(Standard, 03.07.)  Übergangspräsident schlägt versöhnlichere Töne an - Referendum über Rückkehr Zelayas nicht ausgeschlossen

Regierung in Honduras gibt sich versöhnlich  (NZZ, 03.07.)
Übergangsregierung offen für Neuwahl des Präsidenten

Vorgezogene Wahlen "kein Problem"  (SZ, 03.07.)
Nach dem Putsch in Honduras zeigt sich Übergangspräsident Micheletti erstmals offen für vorgezogene Neuwahlen - der internationale Druck war zuvor weiter gewachsen

Mels wundersame Wandlung  (FAZ, 03.07.)
Er wollte die Verfassung des Landes neu schreiben lassen, nun pocht er auf sie: Der hondurianische Präsident Zelaya hat seine Absetzung provoziert. Doch wie sein Widersacher Micheletti spielt er mit gezinkten Karten.

EU zieht Botschafter aus Honduras ab  (FAZ, 03.07.)
Die Europäische Union hat wegen des Staatsstreichs in Honduras alle Botschafter aus dem mittelamerikanischen Land abgezogen. Das teilte der schwedische Außenminister Carl Bildt am Donnerstag in Stockholm mit.

Für eine Rückkehr des Staatspräsidenten Zelaya   (Amerika21, 02.07.)   Debatte im Deutschen Bundestag zum Militärputsch in Honduras

"Die Demokratie wachsam zu verteidigen"  
(Amerika21, 02.07.)  Kommuniqué des Kabinetts der Regierung von Honduras im Widerstand

 Honduras- Krise erreicht Europa   (Telepolis, 02.07.)
Madrid ruft Botschafter zurück, OAS setzt Putschisten Ultimatum. Debatte über Vertreter der FDP- nahen Naumann- Stiftung im Bundestag.

Frist für Putschisten   (jW, 02.07.)
Staatsstreich in Honduras: Organisation Amerikanischer Staaten und UNO fordern Wiedereinsetzung Zelayas bis Samstag. Zehntausende protestieren landesweit

Regeln verletzt   (jW, 02.07.)
Honduras: Soziale Ansätze sind in der Politik nicht vorgesehen. Der Hintergrund des Staatsstreichs.

Erklärung der Linksfraktion im Bundestag zu Honduras  (jW, 02.07.)

Putschisten heben Grundrechte auf   (Redglobe, 02.07.)

Der Präsident will zurück   (taz, 02.07.)
Manuel Zelaya bekommt in New York die Unterstützung der UN-Vollversammlung. Auf dem geplanten Referendum besteht er nicht mehr

Hinterhof außer Kontrolle   (taz, 02.07.)
Die Obama-Regierung ist mitverantwortlich für den Putsch. Hillary Clintons Lateinamerika-Diplomatie zeigt sich wenig sensibel

Putschisten schränken Bürgerrechte ein   (FR, 02.07.)
In Honduras hat die Putschregierung mehrere Grundrechte außer Kraft gesetzt. Dem gestürzten Zelaya droht sie: Kehrt der Ex-Präsident zurück, wird er verhaftet. Internationale Ultimaten werden ignoriert.

Analyse: Präsidenten sind nur Zeitarbeiter   (FR, 02.07.)

Wand der Ablehnung   (ND, 02.07.)
Die Wand der Ablehnung steht. Ob die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), die Europäische Union oder die UNO-Vollversammlung 

"Medien riskieren Schließung, wenn sie über Demos berichten"   (Standard, 02.07.)   
Der honduranische Aktivist Gilberto Rios berichtet über die Proteste für und gegen die Rückkehr Präsident Zelayas

Honduras: Breiter Volkswiderstand gegen die Gorillas  (Linkezeitung, 02.07.)

Honduranischer Putsch-Präsident kämpft gegen Vorgänger   (NZZ, 02.07.)
Micheletti schliesst Wiedereinsetzung Zelayas aus


Ultimatum für Umstürzler   (SZ, 02.07.)
Setzt Honduras seinen gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya nicht binnen drei Tagen wieder in sein Amt ein, droht dem Land der Ausschluss aus der Organisation Amerikanischer Staaten.

Neue Regierung bleibt weltweit isoliert   (FAZ, 02.07.)
Die Generalversammlung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) hat der neuen Regierung in Honduras eine Frist von 72 Stunden bis zum Samstag gesetzt, um den gestürzten Präsidenten Zelaya wieder in sein Amt einzusetzen. Zelaya hat seine Rückkehr nach Honduras einstweilen aufgeschoben.

Die Naumann-Fraktion  (gfp, 01.07.)
FDP-nahe Kreise haben bis unmittelbar vor dem Staatsstreich gegen den honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya dessen liberale Gegner unterstützt.

Putschisten isoliert  (jW, 01.07.)
Proteste in Honduras halten an. Mindestens ein 
Demonstrant getötet. Zelaya kündigt Rückkehr an. 

»Die Armee hat schwarze Listen«  (jW, 01.07.)
Nach dem Militärputsch in Honduras: Aktivisten müssen im Untergrund arbeiten.

»Neu ist, daß die USA einen Putsch verurteilen« 
(jW, 01.07.)   Auch in der BRD gibt es Solidarität mit dem Präsidenten von Honduras.

Putschregime in Honduras bleibt international isoliert 
(taz, 01.07.)  Abgesetzter Präsident Zelaya will am Donnerstag nach Tegucigalpa zurückkehren

Dem Staatschef droht die Festnahme  (FR, 01.07.)
In Honduras herrscht Ausgangssperre - aber die Menschen protestieren dennoch. Dem gestürzten Staatschef droht bei seiner Rückkehr die Verhaftung. Die amerikanischen Staaten setzen ein Ultimatum.

Zelaya verschiebt Rückkehr auf Samstag  
(Amerika21, 01.07.)   Honduras Präsident will das dreitägige Ultimatum der OAS abwarten, damit die Putschisten die verfassungsmäßige Ordnung wiederherstellen

Spanien ruft Botschafter aus Honduras zurück  
(Amerika21, 01.07.)  Madrid fordert EU-Staaten auf, dem Beispiel zu folgen  

Chávez: Honduras steht an der roten Linie  
(Amerika21, 01.07.)   Internationale Delegation wird honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya bei der Rückkehr begleiten

Staatsstreich in Honduras  (Zmag, 01.07.)

Putschisten im Rückzugsgefecht  (Telepolis, 01.07.)
Nach dem Staatsstreich in Honduras kündigt der geschasste Staatschef seine Rückkehr an und wird von anderen Regierungschef begleitet. Obama: "Manuel Zelaya ist weiterhin Präsident"

Zelaya verschiebt Rückkehr nach Honduras  (NZZ, 01.07.)

Honduras wehrt sich   (jW, 30.06.)
Massenproteste gegen Militär: Vertriebener Präsident Zelaya kündigt Rückkehr an. Gewerkschaften rufen zu Generalstreik auf. Weltweite Kritik an Armeeputsch.

»Ihr seid umzingelt«  (jW, 30.06.)
Militärputsch in Honduras weltweit verurteilt. ALBA-Staaten
 sichern Präsident Zelaya Unterstützung zu. 

Hintergrund: Sozialistischer Liberaler  (jW, 30.06.)

In Honduras herrscht jetzt Ausgangssperre  (taz, 30.06.)
Armee und Oligarchie inszenieren in Honduras einen Putsch im Stil der 80er-Jahre. Der gestürzte Präsident kann nur auf internationale Schützenhilfe hoffen. Über Milizen verfügt er nicht

Ein Putsch alter Schule  (taz, 30.06.)
Die honduranische Armee stürzt den Staatspräsidenten Manuel Zelaya. Selbst Parteifreunde unterstützen die Militärs

Das Establishment schlägt zurück  (taz, 30.06.)
Was die honduranischen Machthaber gegen Zelaya haben

Kalter Krieg, letztes Kapitel  (taz, 30.06.)

Alba & Lula für Zelaya  (Latinorama, 30.06.)

Präsident kündigt Rückkehr an  (FR, 30.06.)
"Ich kehre freiwillig zurück, unter dem Schutz des Blutes Christi, für Gott und mein Volk." Das sagt Manuel Zelaya, der abgesetzte Präsident von Honduras. Unterstützt wird er von der UN und Obama.

"Ein trauriger Tag für Lateinamerika"  (FR, 30.06.)
Die Welt ist sich einig: Der Putsch gegen den Präsidenten von Honduras, Manuel Zelaya, wird international einmütig verurteilt.

Einsam und ohne Socken  (FR, 30.06.)
Manuel Zelaya hat eine ungewöhnliche Metamorphose vollzogen. Als rechtsliberaler Kandidat gewählt, hat er sich zu einem linksgerichteten Präsidenten entwickelt. Das kostet ihn das Amt.

Honduras' Präsident steht nicht allein  (ND, 30.06.)
Botschafter des ALBA-Bündnisses riefen in Berlin
 zur Unterstützung von Manuel Zelaya auf

Politische Verfolgung nach Putsch in Honduras 
(Telepolis, 30.06.)  Haus von Abgeordnetem gestürmt, Minister der Regierung Zelaya inhaftiert. FDP- nahe Stiftung spricht von "Rückkehr zu Rechtsstaat".

FDP unterstützt Putsch in Honduras   (redblog, 30.06.)
Was die CUD-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung in Venezuela, ist die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung in Honduras. Während der Putsch, unter Beteilung von Militär, Justiz und Oligarchie am Sonntag stattfand, international einhellig verurteilt wird, lobt ihn die Naumann-Stiftung:

Zelaya will nach Putsch nach Honduras zurückkehren  (NZZ, 30.06.)  Verletzte bei Protesten in Tegucigalpa

Honduras-Putsch Update   (ZaZ, 29.06.)

Kritik aus Berlin und Brüssel an Putsch in Honduras  (Amerika21, 29.06.)   NGOs und linke Parteien fordern Bundesregierung und EU zur Positionsnahme gegen die Militärjunta auf

Militärputsch in Honduras  (jW, 29.06.)
Soldaten verschleppen den demokratisch gewählten 
Präsidenten. Protestdemonstration in Tegucigalpa.

Putsch in Honduras  (Latinorama, 29.06.)
In Honduras hat am Sonntag das Militär gegen den fortschrittlichen Präsidenten Manuel Zelaya geputscht.

Weltweit Ablehnung des Staatsstreiches in Honduras  (Redglobe, 29.06.)   Zehntausende auf der Strasse

Krisengipfel mit dem gestürzten Präsidenten  (FR, 29.06.)
Die Armee in Honduras entmachtet den Präsidenten und bringt ihn außer Landes. Der Staatsstreich kommt nicht überraschend. US-Präident Obama will die neuen Machthaber nicht akzeptieren.

Präsident in Honduras durch Militärputsch gestürzt  (Telepolis, 29.06.)  Armeeführung schafft Manuel Zelaya außer Landes. Volksabstimmung verhindert

Hunderte protestieren gegen Militärputsch
(Standard, 29.06.)   Soldaten nahmen Präsident Zelaya gefangen - nächtliche  Ausgangssperre in der Hauptstadt Tegucigalpa

Ausgehverbot nach Putsch in Honduras  (NZZ, 29.06.)
Neuer Präsident vereidigt - Ablehnung im Ausland

Zwei Präsidenten von Honduras  (Amerika21, 28.06.)
Präsident Zelaya reist morgen zum Alba-Treffen nach Nicaragua. Kongress ernennt eigenen Putsch-Präsidenten

Kolumbien
Vor einem Jahr wurde FARC-Geisel Betancourt befreit   (Standard, 02.07.)   Menschenrechtsorganisation: Noch Tausende in Geiselhaft

Kuba
Karawane der Pastoren  (jW, 04.07.)
Trotz Embargo bringen die US-»Pastors for Peace« zum zwanzigsten Mal Hilfsgüter nach Kuba

Kuba lässt sich nicht anstecken  (ND, 29.06.)
Der kubanische Vize-Gesundheitsminister Luis Estruch hat seinen Landsleuten erneut beruhigende Worte in Bezug auf die Schweinegrippe gewidmet. Eigentlich überflüssigerweise, denn die Kubaner beobachten die Schweinegrippe, die in der Welt Tag für Tag weitere Kreise zieht, mit äußerster Gelassenheit. 

Mexico
Twitter vigila el voto en México  (BBC, 04.07.)

Der Aufstand der Nullwähler  (taz, 04.07.)
MEXIKO Bei den Parlamentswahlen am Sonntag will die Bewegung "Annulliere deine Stimme" den Frust über das politische System deutlich machen

Die mexikanische Null  (FR, 04.07.)
Wirtschaftskrise, Kriminalität, Korruption. Die Mexikaner werden ihren Präsidenten bei der Wahl abstrafen. Dabei werden mangels Alternativen ungültige Stimmzettel zum Zeichen des Protests.

Mexiko ruft zur Zwischenwahl  (ND, 04.07.)
Bei den Parlaments-, Landtags- und Kommunalwahlen am Sonntag messen die Parteien in Mexiko ihre Kräfte schon im Hinblick auf die nächsten Präsidentschaftswahlen 2012. Das Interesse der Bevölkerung ist indes gering. 

Dem Axolotl auf der Spur  (ND, 04.07.)
Das Axolotl, ein possierlicher mexikanischer Schwanzlurch, ist das Vorbild: Das Tier kann seine Beine, Organe und sogar Teile des Gehirns und des Herz ...

Rescatan a centroamericanos de Los Zetas  (BBC, 04.07.)
La policía mexicana libera a 51 inmigrantes, la mayoría hondureños, secuestrados por el grupo narcotraficante Los Zetas.

Protestwähler könnten "drittstärkste Kraft" werden  (Standard, 03.07.)  Korruption und Skandale überschatten Parlamentswahlen am Sonntag

Verkohlte Leichen in Massengrab   (NZZ, 02.07.)

Nord-Süd - Tipps  (ND, 30.06.)
MEXIKO – »Kriminalisierung der sozialen Proteste in Mexiko. Oaxaca und Atenco«. Mit Catalina Gonzalez Rosas, Lebensgefährtin von Felipe Álvarez

Parteienüberdruß  (jW, 30.06.)
Mexikanische Parlamentswahlen und die Kandidatin
 Esperanza Marchita. Linke vor Desaster.

Insel verzweifelt gesucht  (FR, 30.06.)
Mexiko hofft, mit einer sagenumwobenen Insel seine Ölförderung auszudehnen. Existierte Bermeja tatsächlich, so würde sie die Seegrenze 55 Kilometer weiter ins Meer verschieben.

Nicaragua
Bürgermeister von Managua beging Selbstmord   (Standard, 02.07.)  Sandinist Arguello war dreifacher Boxweltmeister

Panama
Präsident Martinelli in Panama vereidigt   (NZZ, 02.07.)

Paraguay
Ungewisser Ausgang der Regierungskrise   
(Standard, 02.07.)  Lugos Koalition in Auflösung - PLRA übt Druck aus

Peru
Schweres Busunglück in Peru  (jW, 04.07.)

Raubbau am Amazonas darf weitergehen  (taz, 01.07.)
Regierung erteilt trotz des zuvor verkündeten Einlenkens neue Bohrgenehmigungen für das Amazonasgebiet. Enttäuschte Hoffnung auf einen sensibleren Umgang mit den indigenen Völkern

Uruguay
Mit den Zähnen Onettis  (FR, 03.07.)
Solange Mario Vargas Llosa stumm dasitzt, ist er ein alter Mann. Doch wenn ihn Daniel Kehlmann nach Juan Carlos Onetti fragt, dann blüht er auf. Ein Abend im Frankfurter Cervantes-Institut.

Ein Tupamaro strebt an Uruguays Spitze   (ND, 02.07.)
Die kommenden Präsidentschaftswahlen in Uruguay stellen eine klare Richtungsentscheidung dar: Gegenüber stehen sich Luis Alberto Lacalle und José Mujica – ein neoliberaler ehemaliger Staatspräsident und einer der Gründer der Stadtguerilla Tupamaros. 

Der Sprachmagier   (ND, 02.07.)
Ein Foto von 1945, aufgenommen in Buenos Aires, zeigt den Dichter in sprechender Pose. Kurz hat er sich weggedreht von der Schreibmaschine, bitte nur  

Schlamm drüber   (SZ, 02.07.)
Immer wieder suchen Taucher im Wrack der Admiral Graf Spee nach Nazi-Reliquien. Nun unterbindet Uruguay den Handel mit diesen Souvenirs - und das Wrack soll unter Wasser bleiben.n

Der Nihilist vom Río de la Plata  (taz, 01.07.)
Am 1. Juli würde der uruguayische Schriftsteller Juan Carlos Onetti, Autor von "Die Werft" und "Für diese Nacht", 100 Jahre alt. Mario Vargas Llosa würdigt ihn heute in Frankfurt

Onetti über Vargas Llosa  (Latinorama, 01.07.)
Juan Carlos Onetti, einer der Begründer der modernen lateinamerikanischen Literatur, wäre heute 100 Jahre alt geworden.

Tupamaro will Präsident Uruguays werden  (redblog, 30.06.)

Venezuela
Ein »No« vom Staatsanwalt  (jW, 03.07.)
Venezolanische Anklagebehörde verweigert die
  Auslieferung des Basken Etxebarria nach Spanien 

US-Botschafter kehrt nach Caracas zurück  (jW, 03.07.)

Venezuela liefert Mafiaboß aus   (jW, 02.07.)

Das andere Massaker   (Freitag, 02.07.)
Auch Venezuela setzte wie China 1989 auf nackte Gewalt: Mehrere Tausend Menschen starben, als das Militär Proteste gegen die Kürzung von Soziallistungen niederschlug

In der Presseschau:junge Welt/taz/FR/ND/Amerika21/Telepolis/Standard/NZZ LinkeZeitung, Linkszeitung  WoZ, Freitag, AK, SoZ, JungleWorld u.a.

Nicht vergessenJeden Dienstag/Mittwoch neue Berichte aus Lateinamerika bei Poonal. Siehe auch Onda produziert Magazinsendungen und Radiobeiträge über Lateinamerika, die kostenfrei herunterladbar sind. Monatlich Lateinamerika Nachrichten (10 Ausgaben im Jahr). Matices (4 Ausgaben im Jahr). Regelmäßig gewerkschaftliche Nachrichten bei LabourNet   Weblogs u.a. Amerika21.de ist in erster Linie eine journalistisch betreute Website zur Beobachtung der politischen Prozesse in Venezuela und Lateinamerika. Gerhard Dilger, Freier Journalist in Porto Alegre, Brasilien. Texte aus Politik, Wirtschaft und Kultur in Lateinamerika. Klaus Hart Brasilienkorrespondent seit 1986 für Medien in Deutschland, Österreich und der Schweiz. redblog nachrichten gegen den mainstream, versucht informationen und kommentare widerzugeben, die man in der bürgerlichen medienwelt kaum findet. thematisiert werden vor allem die politik in lateinamerika und deutschland. 

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