Lateinamerika Presseschau 10.01.10 -  16.01.10

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Überleben lernen von den Maya  (FR, 16.01.)
War eine Klima-Katastrophe Schuld am Untergang der Hochkulturen Südamerikas? Der Archäologe Nikolai Grube ist dem Rätsel in der wiederentdeckten Stadt Uxul auf der Spur.

Den Klimawandel von unten bekämpfen  (Amerika, 13.01.)
Im April sollen sich soziale Bewegungen und

Die Früchte des Zorns  (taz, 12.01.)
Jahrbuch Lateinamerika. Maisimporte und Ethanolproduktion erschweren die Subsistenzwirtschaft in Lateinamerika

Argentinien
Unterm Hammer  (Spiegel, 15.01.)
Maradonas Brilli-Ohrring bringt 25.000 Euro

USA frieren argentinische Reserven ein  (taz, 14.01.)
Durch die umstrittenen Pläne von Präsidentin Kirchner
 ist Zentralbankgeld nicht mehr geschützt

Argentinien finanziell in der Klemme  (ND, 14.01.)

Argentinien öffnet Militärarchive  (jW, 13.01.)
Ehemalige »Staatsgeheimnisse« können nun als 
Beweise vor Gericht verwendet werden. 

Zentralbankchef bleibt doch im Amt  (jW, 12.01.)

Gefeuerter Zentralbankchef wieder im Amt  (taz, 11.01.)
Eine Richterin setzt Zentralbankchef Redrado wieder auf seinen Posten. Den hatte die Regierung im Streit über die Bedienung der Staatsschulden entlassen. Parlamentsmehrheit für Redrado

Staatskrise in Argentinien  (ND, 11.01.)
Gefeuerter Zentralbankchef per Gerichtsbeschluss wieder im Amt

Bolivien
»Miss Bolivien« kandidiert für Sozialisten  
(Redglobe, 14.01.)

Morales will den USA mit "Coca Colla" einschenken  (Standard, 12.01.)  Bolivien, reich an Koka-Blättern, will Coca Cola mit einem eigenen Getränk, genannt Coca Colla, Konkurrenz machen

Brasilien
Die »Turbanfrauen«  (jW, 15.01.)
Skalpiert im Amazonas: In Nordbrasilien kommt es 
seit Jahrzehnten zu Verstümmelungen durch Bootsunfälle.

Die Rundung – Maß aller Dinge  (ND, 15.01.)
Er ist überzeugter Kommunist und ein rechter Macho dazu, ein Mann, der stets zu seinen Überzeugungen gestanden hat und immer bereit scheint, seine Werke zu verteidigen: Oscar Niemeyer ...

Das tropische Projekt der Moderne  (Telepolis, 15.01.)
Für Oscar Niemeyer, Existentialist und Moderner, 
ist das Leben nur ein Hauch

Stalin und Oscar Nniemeyer  (BT, 15.01.)
Über den Umgang des in Europa bejubelten
 Stararchitekten mit historischen Fakten ....

Lula-Regierung verwässert das Dekret über Vergangenheitsbewältigung  (BT, 15.01.)

Brazil’s World Cup Development Debacle  (udw, 15.01.)

Sklaven schuften für Brasiliens Biosprit  (taz, 13.01.)
Cosan, der größte Zucker- und Ethanolproduzent des lateinamerikanischen Staats, landet auf der schwarzen Liste des Arbeitsministeriums. Grund: Arbeiter werden wie Sklaven behandelt. Firma exportiert in EU

Lula behält die moderne Sklaverei  (taz, 13.01.)

Lula hebt ab  (Latinorama, 13.01.)
Höher geht´s nimmer: Le Monde und El Paísernannten ihn im Dezember zum Mann des Jahres 2009, die Financial Times immerhin zur elfwichtigsten Persönlichkeit der Nullerjahre: Sieben Jahre nach seinem umjubelten Amtsantritt wird Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva umschwärmt wie noch nie.

Amazonas-Gebiet: Vergessene Baumeister des Dschungels  (Spiegel, 13.01.)

Das bittere Los der Zuckersklaven  (ND, 12.01.)
Brasiliens größter Zucker- und Ethanolproduzent Cosan hat ein Imageproblem: Vorletzte Woche setzte das Arbeitsministerium den Konzern mit einem Marktanteil von zehn Prozent auf die »schmutzige Liste« jener Unternehmen, die Arbeiter unter sklavenähnlichen Bedingungen beschäftigen.

Mindeslohn um 9,7 Prozent auf 510 Reais erhöht  
(Quetzal, 11.01.)

Chile
Die Rechte greift nach der Macht  (taz, 16.01.)
Piñera hat gute Chancen, neuer Präsident zu werden. Doch Gegenkandidat Frei holt in Umfragen auf - und kann sich unerwartet über einen sehr populären Unterstützer freuen

Stichwahl-Entscheidung über den zukünftigen Präsidenten  (Quetzal, 16.01.)

Pinochets Erbe Piñera schwächelt im Endspurt  
(ND, 16.01.)

Spannende Stichwahl um Präsidentenamt  
(Standard, 16.01.)  Frei und Pinera in letzter Umfrage gleichauf

Präsidentenwahl Chile zwischen Liberalismus und Wohlfahrtsstaat  (Zeit, 16.01.)

Don Piñi im Glück  (taz, 15.01.)
Am Sonntag sind Wahlen in Chile. Der Kandidat der Rechten, Sebastián Piñera, ein Unternehmer, betreibt seinen Wahlkampf so geschickt wie aggressiv

Drittplatzierter unterstützt Eduardo Frei  (Standard, 15.01.)
Wahlempfehlung des Linkskandidaten Ominamis für den Christdemokraten

Reste des Menschenzoos  (SZ, 14.01.)
Ganze Familien sind entführt, nach Europa gekarrt und in Zoos ausgestellt worden. 130 Jahre danach nimmt Chile nun die Knochen von Ureinwohnern entgegen.

Wahl zwischen liberal und etwas sozial  (Standard, 14.01.)
Mitte-links-Kandidat Eduardo Frei holt auf rechten Favoriten Sebastián Piñera auf

Austausch-Log Chile: Mit Fernseh-Tolle gegen den Winterblues  (Spiegel, 14.01.)

Ein Museum gegen die Diktatur  (taz, 13.01.)
Zur Erinnerung an die Opfer der Pinochet-Diktatur hat Präsidentin Michelle Bachelet das Museum der Erinnerung eingeweiht. Mapuche-Indianer protestieren gegen Verfolgung

»Museum der Erinnerung« in Chile  (ND, 13.01.)
Chile hat seit Montag ein »Museum der Erinnerung« an die Opfer und den Widerstand in der Zeit der Pinochet-Diktatur (1973-1990).

Chile: Piñera nach Umfragen vorne  (jW, 12.01.)

Landkonflikt mit Indigenen in Chile eskaliert  
(Standard, 12.01.)  Radikale Vertreter der Volksgruppe der Mapuche einen autonomen Staat - Rund 30 Aktivisten als Terroristen angeklagt

Chile schafft es in den "Club der Reichen"  (taz, 12.01.)
Die OECD nimmt mit Chile erstmals ein südamerikanisches Land als Mitglied an

Erstes OECD-Mitglied aus Südamerika  (Quetzal, 12.01.)

Die OECD kämpft gegen den Bedeutungsverlust  
(FAZ, 12.01.)  Mit Chile tritt erstmals seit zehn Jahren ein neues Land bei. Andere sollen folgen. Die Organisation will sich öffnen, um ihre Relevanz zu behalten. Vielen gilt sie bislang als eine reine Organisation „des Westens“.

Verschollen im Chile Pinochets  (jW, 11.01.)
Rechercheprojekt »Archivo Chile« versucht, den Fall 
von US-Professor Boris Weisfeiler aufzuklären.

Stabilität durch Kupfer & Co  (ND, 11.01.)
Kurz vor dem Ende ihrer Amtszeit erlebt die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet noch eine große internationale Anerkennung. In den Geschichtsbüchern wird einmal stehen: Unter Präsidentin Bachelet wurde Chile in die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) aufgenommen.

Dominikanische Republik
Ein aufgestörter Ameisenhügel   (FR, 15.01.)
Marion Tauschwitz Biografie über Hilde Domin "Dass ich sein kann, wie ich bin" beschreibt wie die Dichterin das Erdbeben von Santo Domingo erlebte.

Ecuador
Yasuni-Projekt in Gefahr  (jW, 16.01.)
Correa-Kritik an zu starkem Einfluß internationaler
 Geberländer und ein Außenministerrücktritt.

Klimavorzeigeprojekt auf der Kippe  (ND, 16.01.)

Online-Protest: Bitte lassen Sie das Erdöl im Boden, Herr Präsident!  (Latinorama, 16.01.)

Ecuador: Außenminister tritt zurück  (Amerika21, 14.01.)
Mehrere hohe Mitarbeiter von Rafael Correa kritisieren
 seinen Schwenk in der Umweltpolitik

Petrodollar statt Urwaldbäume  (taz, 14.01.)
Ecuador wollte sein Öl in der Erde lassen, den Regenwald verschonen und dafür Milliarden kassieren. Doch Staatschef Rafael Correa hat es sich offenbar anders überlegt

Außenminister von Ecuador zurückgetreten   (jW, 14.01.)

Folgen Sie uns unauffällig!  (Merian, 11.01.)

El Salvador
Salvadorans Hold Vigil to Honor Fallen Anti-Mining Activists  (udw, 15.01.)

Mordserie in El Salvador   (jW, 11.01.)
Umweltaktivisten erschossen. Hintergrund: Widerstand gegen Bergbauprojekt.

Guatemala
Killertruppe mit der eigenen Ermordung beauftragt
(taz, 14.01.)  UN-Kommission klärt spektakulären Todesfall auf. Präsident Colom trifft keine Schuld

Hungertod in Guatemala  (taz, 11.01.)
Fast alle Frauen in Limón tragen einen Schmerz in sich. Weil ihre Kinder starben. An den Folgen chronischer Unterernährung. Diesen Monat reicht das Essen für die Menschen noch. Dann werden in Guatemala nach einer Prognose der dortigen Regierung mindestens zwei Millionen Menschen Hunger leiden. 49 Prozent der Kinder unter fünf Jahren sind chronisch unterernährt

Haiti
Koloniales Erbe  (jW, 16.01.)
Katastrophe in Haiti erschüttert viele Menschen. Aber warum ist das Land so arm? Reflexionen von Fidel Castro

Kritik an sozialer Lage in Haiti  (Amerika21, 16.01.)
Nach Erdbeben wächst der Unmut über die Politik der Industriestaaten. Fidel Castro verweist auf Kolonialgeschichte. Text in voller Länge auf amerika21.de

Venezuelas Helfer  (jW, 16.01.)
Bericht aus Haiti

Die Hilfe kommt zu spät  (taz, 16.01.)
HAITI Leichengeruch hängt über Port-au-Prince, auf Versorgung warten die meisten Überlebenden vergeblich. Viele fliehen. taz-Reportage aus Haitis zerstörter Hauptstadt  

Haiti und die Paradoxien der US-Politik  (taz, 16.01.)

Angst vor Anarchie und verzweifelte Suche nach Rettungswegen  (Telepolis, 16.01.)  
Nach ersten Regierungsschätzungen hat das Erdbeben 140 000 Todesopfer gefordert. Die Situation für Rettungsteams und die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln bleibt dramatisch. Bilder einer militärischen Aufklärungsdrohne sollen helfen

Wir haben nicht viel Hoffnung"  (FR, 16.01.)
Nach dem verheerenden Unglück in Haiti könnten nach offiziellen Angaben bis zu 200.000 Menschen ums Leben gekommen sein. Der Geruch des Todes liegt in der Luft. Die Opfer fühlen sich ihrem Schicksal ausgeliefert.

"Es ist ein Fluch, aber kein Schicksal"  (FR, 16.01.)
Nach dem Erdbeben auf Hispanola kommen die Rettungsteams wegen der Zerstörungen nicht zu den Überlebenden durch. Deren Verzweiflung schlägt zunehmend in Aggression um. Der Haiti-Experte Claude Ribbe gibt im FR-Interview den Kolonial- und Großmächten eine Mitschuld für das Ausmaß der Katastrophe.

Eduardo Galeano über Haiti  (Latinorama, 15.01.)
Die apokalyptischen Bilder aus Haiti verdecken eines: Der westliche  Teil der Insel Hispaniola war nicht immer ein “Katastrophenland”.

Hunderttausende Tote befürchtet  (jW, 15.01.)
Haitis Regierung ruft nach Erdbebenkatastrophe Weltgemeinschaft um Hilfe.

US-Soldaten sollen Haiti retten  (taz, 15.01.)
KATASTROPHENHILFE Obama beordert nach verheerendem Erdbeben 5.700 Militärs auf die Karibikinsel. Expräsidenten Bush und Clinton koordinieren Hilfsaktion

"Der Staat existiert nicht, und die UN sind paralysiert"  (taz, 15.01.)  HILFE Michael Kühn von der Welthungerhilfe über Katastrophenhilfe in Haiti. Ein Land, das "gerade auf dem Weg der Besserung" war

Neustart für ein kaputtes Land  (taz, 15.01.)

Ein Land - zwei Katastrophen  (Linkezeitung, 15.01.)

Alptraum ohne Ende  (Freitag, 15.01.)
Wenn es die internationale Staatengemeinschaft mit der Katastrophenhilfe nach dem Erdbeben ernst nimmt, muss sie aufhören, das zerstörte Land auszunutzen

Eigennützige Hilfe  (Zeit, 15.01.)
Hinter der Solidarität mit Haiti steckt auch regionaler Machtpoker: Die USA, Venezuela und Brasilien kämpfen um die Führung in Lateinamerika.

Aristide will nach Haiti zurückkehren  (FAZ, 15.01.)
Der frühere haitianische Präsident Aristide hat sich bereiterklärt, aus seinem südafrikanischen Exil zurückzukehren, um „das Leid meiner Landsleute zu teilen und weiteres Sterben zu verhindern“. Er hatte die Politik Haitis 15 Jahre lang dominiert und diktatorische Züge entwickelt.


Haiti und die Dominikanische Republik:Ungeliebte Nachbarn  (Spiegel, 15.01.)

Haitianischer Schriftsteller: Georges Anglade kommt beim Erdbeben um  (Spiegel, 15.01.)

Nuestro papel en el trance haitiano  (Rebelión, 14.01.)
Si verdaderamente queremos ayudar a este país devastado, debemos cesar los intentos de controlarlo y explotarlo

Haiti in Trümmern  (jW, 14.01.)
Erdbeben zerstört das ärmste Land Lateinamerikas. Venezuela schickt Soforthilfe, USA warten auf offizielle Bitte der Regierung in Port-au-Prince.

Port-au-Prince: ein Haufen Schutt  (taz, 14.01.)
ERDBEBEN Die Menschen graben mit Händen nach Überlebenden. Gerade die Slums sind stark betroffen. Glücklich ist, wer noch lebt

Das Katastrophenland  (taz, 14.01.)
Erdbeben, Wirbelstürme, Überschwemmungen, Schlammlawinen. Dazu Armut, Unruhen und eine schwache Regierung. Haiti leidet an vielem

Katastrophe in Amerikas Armenhaus  (ND, 14.01.)
Verheerendes Erdbeben suchte Haiti heim / Tausende von Toten befürchtet

Uno-Missionschef in Haiti bei Erdbeben gestorben  
(NZZ, 14.01.)  Mehr als 100 Mitarbeiter vermisst

Ein Land am Boden  (SZ, 14.01.)
Der Inselstaat Haiti versinkt seit Jahren in Hunger und Elend - schon vor dem Beben war die Lage katastrophal. Machthaber wie Baby Doc oder Aristide haben die Bevölkerung jahrelang brutal unterdrückt.

"Das Beben trifft ein elendes Land"  (Zeit, 14.01.)
Die Folgen des Bebens in Haiti sind verheerend. Oxfam-Geschäftsführer Paul Bendix schildert im Interview, wie die Katastrophe mühsam erkämpfte Fortschritte zunichte macht

Eine Prüfung für Preval  (FAZ, 14.01.)
Der haitianische Präsident und seine Frau sind am Leben und wohlauf. Als der Präsidentenpalast einstürzte, war er seinem Dienstwagen unterwegs. Kein anderer als René Préval kann das ärmste Land der westlichen Hemisphäre in seiner schwersten Stunde führen.

Tourismus in Haiti: In der Hand der Kreuzfahrer  
(Spiegel, 14.01.)  Das dramatische Erdbeben von Haiti trifft ein Land, das deutschen Urlaubern kaum bekannt ist. Armut, Banden- und Bürgerkriege hielten Reisende seit Jahrzehnten fern. Doch es gab Hoffnungsschimmer für einen Tourismus - unterstützt von Ex-US-Präsident Clinton und einer Kreuzfahrtreederei.

Weltweite Erdbeben-Hilfe läuft an  (FR, 13.01.)

Schwere Zerstörung nach Beben in Haiti  
(Amerika21, 13.01.)  Zahl der Opfer unklar. UNO-Besatzungstruppe MINUSTAH aktionsunfähig. Stoßwellen auch auf Kuba zu spüren

Haiti Schweres Erdbeben in Port-au-Prince 
(Quetzal, 14.01.)

Tausende Tote nach Beben auf Haiti befürchtet  
(FR, 13.01.)  Nach dem schwersten Erdbeben auf Haiti seit 200 Jahren sind allein in der Hauptstadt Hunderte von Todesopfern zu befürchten. Ein Krisenstab prüft, ob auch Deutsche betroffen sind.

Schweres Erdbeben erschüttert Haiti  (DW, 13.01.)
Nach einem Erdbeben der Stärke 7,0 stürzten in dem Karibikstaat zahlreiche Häuser ein. Es wird befürchtet, dass zahlreiche Menschen starben oder verletzt wurden. Die USA haben inzwischen Hilfe angeboten.

Der Horror von Haiti - Tausende Opfer befürchtet  
(SZ, 13.01.)

Schreie und Schutt  (Zeit, 13.01.)
In Haitis Hauptstadt Port-au-Prince gibt es keine Rettungsdienste.

Erdbeben verwüstet Hauptstadt von Haiti  (Stern, 13.01.)
Chaos und Tod auf Haiti: Mehrere Erdbeben haben die Karibik-Insel erschüttert und weite Teile der Hauptstadt Port-au-Prince zerstört. Es werden Hunderte, wenn nicht gar Tausende Tote befürchtet.

Honduras
Micheletti »Abgeordneter auf Lebenszeit«  (jW, 16.01.)
Parlament in Honduras will Putschpräsident vor 
strafrechtlicher Verfolgung schützen.

Anklage wegen Amtsmissbrauchs  (taz, 16.01.)
Generäle in Honduras

Widerstandsbewegung: Honduras weiter ALBA-Mitglied  (Amerika21, 16.01.)  Austritt der Putschregierung aus dem alternativen Staatenbündnis trifft auf Kritik im Land

Putschisten gegen ALBA  (jW, 14.01.)
Parlament beschließt Austritt des Landes aus der Bolivarischen Allianz.

Honduras Debatte über Amnestie  (Quetzal, 13.01.)

Welle von Gewalt und Straflosigkeit  (Redglobe, 14.01.)

Why Do Garifuna Community Radios Burn?  (udw, 14.01.)

Kämpfer für Frieden in Honduras?  (ND, 13.01.)
ND: Bis Montag dieser Woche befand sich der honduranische Kardinal Oscar Rodríguez auf Einladung des Bistums Münster mehrere Tage lang in Deutschland. Der CDU-Kulturdezernent der Stadt Duisburg, Karl Janssen, bezeichnete den Kirchenfunktionär als »Kämpfer für Frieden und Demokratie«.

Putschisten hoffen auf Amnestie  (ND, 13.01.)
Die Armeeführung in Honduras muss sich vor Gericht für den Staatsstreich vom vergangenen Juni verantworten, kann aber zugleich auf eine Amnestie hoffen.

Ausflug in die Wirtschaftslüge  (ZAS, 13.01.)

Unterstützung von Putschisten sorgt für Kritik 
(Amerika21, 11.01.)  Abgeordnete: FDP-Staatsminister fällt auf Betrug des honduranischen Regimes herein. Kritik an Einladung von regimenahen Kardinal

"Pusch-Kardinal" aus Honduras in Deutschland  (Amerika21, 11.01.)  Vorsitzender der Bischofskonferenz des mittelamerikanischen Landes in NRW. Einladung von Bistum Münster. Abgeordnete kritisiert Reise

Karibik
Reiseveranstalter: Karibik-Urlauber von Erdbeben nicht betroffen
  (Spiegel, 14.01.)

Gegen mehr Autonomie gestimmt  (taz, 12.01.)
Martinique und Guyana

Es brodelt wieder in der Karibik  (taz, 11.01.)
Frankreichs Überseeprovinzen. In Guadeloupe droht ein Generalstreik wie vor einem Jahr. In Martinique und in Guyana wurde gestern über ein bisschen mehr Autonomie abgestimmt

Guayana und Martinique wollen französisch bleiben 
(NZZ, 11.01.)  Überseegebiete stimmen gegen mehr Autonomie von Paris

Kuba
Verzweifelte Lage im Erdbebengebiet  (ND, 16.01.)
Hunderte kubanische Ärzte helfen / Internationale Kräfte kommen schwer voran / Kritik an Staatspräsident Préval

26 Tote in psychiatrischer Klinik  (FR, 16.01.)
In einer psychiatrischen Klinik in der kubanischen Hauptstadt Havanna sind in wenigen Tagen 26 Patienten gestorben. Eine Kältewelle soll für die Serie von Todesfällen verantwortlich sein. Nun wird ermittelt.

Ein Phantom wird sichtbar  (Latinorama, 12.01.)
Dalia Soto del Valle heißt die Frau Fidel Castros. Das ist immerhin bekannt und das eine oder andere Foto von der Frau an der Seite des bärtigen Revolutionärs gab es auch.

Kubas Planer setzen den Rotstift an  (ND, 11.01.)

Mexico
Auf Geisterfahrt  (DR, 15.01.)
Juan Rulfos Roman "Pedro Páramo", dessen erste Auflage wegen schlechter Absatzzahlen zur Hälfte sogar verschenkt wurde, ist heute ein Klassiker der modernen lateinamerikanischen Literatur. Jetzt ist er in einer Neuübersetzung als Hörbuch erschienen.

Drogenboss in Mexiko gefasst  (NZZ, 12.01.)
Die mexikanische Polizei hat einen der

Drogenboss "El Teo" gefasst  (taz, 13.01.)

Über 20 Tote in Mexikos Drogenkrieg  (jW, 11.01.)

Massenmorde in Mexiko  (FR, 11.01.)
Eine Welle der Gewalt ist in den vergangenen Tagen erneut durch den Norden von Mexiko gerollt. In der Grenzstadt Ciudad Juárez wurden allein in der Nacht zum Samstag 17 Menschen getötet.

Mexiko-Stadt: Mindestens vier Tote bei Hubschrauberabsturz  (Spiegel, 11.01.)

Nicaragua
»Das ist ja eine tolle Aktion«  (ND, 15.01.)
»Das ist ja toll«, war die spontane Reaktion von Mertxe Brosa von unserer Partnerorganisation »Xochilt Acalt« in Malpaisillo, Nicaragua ...

Ich bin ein Kind meiner Mutter und von »Xochilt Acalt« 
(ND, 12.01.)  »Xochilt Acalt« ist ein Frauenzentrum in Nicaragua. Zumindest für eine der Frauen, die dort beschäftigt sind, ist es aber noch viel mehr als Arbeitsmittelpunkt.

Uruguay
Entführung in Paraguay beschert Armen tonnenweise Rindfleisch  (jW, 14.01.)

Venezuela
Chávez feuert Energieminister  (jW, 15.01.)

Keine Stromrationierung in Caracas  (Amerika21, 15.01.)
Dürrekatastrophe weitet sich aus. Elektrizitätsminister entlassen

Chavez hebt für Caracas die Stromrationierung wieder auf  (Telepolis, 15.01.)  Es sei zu unerwünschten negativen Folgen gekommen, weswegen es klüger sei, die Stromsparmaßnahme nach einem Tag zu beenden.

Venezolanische Währungspolitik in der Diskussion  (Amerika21, 13.01.)  Staatshaushalt wird kurzfristig saniert. Verluste für internationale Unternehmen

Galoppierende Preise und stundenlang kein Strom  
(FAZ, 14.01.)  Venezuelas Wirtschaft rutscht immer tiefer in die Krise. Um die Inflation zu bremsen, schickt Präsident Chávez Soldaten in die Geschäfte, vier Stunden am Tag wird der Strom abgedreht. 

Venezuela protestiert gegen Grenzverletzung  (jW, 13.01.)

Venezuela schließt Läden  (taz, 13.01.)
Behörden kontrollieren Preise in den Geschäften
 nach Abwertung der Landeswährung

Währungsabwertung trifft US-Firmen  (Standard, 13.01.)
Kosmetikhersteller erwarten empfindliche Umsatz- und Gewinneinbußen

Venezuela muss den Strom rationieren  (Telepolis, 13.01.)
Aufgrund einer extremen Trockenheit und einer ebenso extremen Abhängigkeit von Wasserkraftwerken, wird die Stromversorgung vier Stunden täglich abgeschaltet.

Venezuela dreht am Bolivar  (taz, 13.01.)
Durch die drastische Abwertung dürfte aber die 
Inflation im Land sogar weiter angeheizt werden

Chávez dreht den Strom ab  (DW, 13.01.)
Die Regierung in Caracas kappt ab sofort alle zwei Tage die Stromversorgung. Wegen der anhaltenden Dürre könnten die Wasserkraftwerke nicht so viel Strom erzeugen wie bisher, argumentiert Präsident Chávez

Chávez dreht den Strom ab  (SZ, 13.01.)
Stromausfall - verordnet von ganz oben: Venezuelas Präsident Chávez rationiert die Energie. Notwendig macht dies eine massive Trockenperiode

Umzingelung Venezuelas  (Linkezeitung, 13.01.)

Bolívar fuerte wird immer schwächer  (taz, 12.01.)
Wechselkurs. Venezuelas Präsident Chávez wertet den
 Bolívar ab. Kritiker erwarten noch höhere Inflation

Abwertung mit sozialer Abfederung  (ND, 12.01.)
Venezuelas Arme sollen weniger stark von der 
geldpolitischen Maßnahme getroffen werden

Sozialismus mal anders  (FR, 12.01.)
Präsident Chávez erntet für die Währungsabwertung viel Kritik: Er kopiere die Neoliberalen wettern die einen - die anderen unterstellen ihm, im Wahljahr Kasse machen zu wollen.

Militär soll für stabile Preise sorgen  (FR, 12.01.)
Die Industrie verspricht sich Vorteile, die Menschen aber stürmen die Geschäfte, um einem starken Preisanstieg zuvorzukommen: Venezuela wertet die eigene Währung drastisch ab. Nun droht der Präsident.

Venezuela führt neues Wechselkurssystem ein (jW, 11.01.)

Venezuela bewertet Wechselkurse neu  
(Amerika21, 11.01.)  Maßnahme soll Wirtschaftskontrolle der Regierung stärken. Direkte Einflussnahme auf Einfuhren und Exporte möglich

Sturm auf Geschäfte in Venezuela  (FR, 11.01.)
Nach der drastischen Abwertung der Landeswährung Bolivar haben die Menschen in Venezuela am Samstag die Geschäfte gestürmt, um einem starken Preisanstieg zuvorzukommen.

Chavez wertet Bolivar ab  (Standard, 11.01.)
Opposition: "Desaster" - Chavez will damit die heimische Wirtschaft stärken

Venezolaner stürmen die Geschäfte  (SZ, 11.01.)
Hamstern, bevor alles ausverkauft ist: Die Abwertung der Landeswährung hat in Venezuela einen Ansturm auf Elektrogeräte ausgelöst

Chávez fordert sozialistische Seifenopern  
(Spiegel, 11.01.)

Währungsabwertung sorgt für Run auf Elektrogeräte  (Spiegel, 11.01.)

 

In der Presseschau u.a.: junge Welt taz Latinorama FR ND Amerika21 Telepolis Standard BBC gfp LinkeZeitung, Linkszeitung RedGlobe redblog UDW Zmag BT Correos derfunke Gonorrea Rebelión NZZ Zeit  DW DF Spiegel Stern SZ FAZ WoZ Freitag AK SoZ Jungle-World Le Monde dipl u.a.

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