Lateinamerika Presseschau 28.02.10 - 06.03.10

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Bei selbstbewussten Nachbarn  (taz, 05.03.)
LATEINAMERIKA Auf ihrer Reise durch den Kontinent geling es Hillary Clinton nicht, ihre Gesprächspartner von der US-Politik gegenüber Iran und Venezuela zu überzeugen

Impulse für Europas Linke aus Lateinamerika  (ND, 05.03.)
Der Ausbau der Kontakte zu den progressiven Kräften in den Staaten Süd- und Lateinamerikas gehört zu den Prioritäten der europäischen Linken.

EU-Kommission boxt Freihandelsabkommen mit Kolumbien und Peru durch  (Latinorama, 03.03.)   Die EU-Kommission gab gestern per Pressemitteilung bekannt, dass das umstrittene Freihandelsabkommen mit Kolumbien und Peru nun unterschriftsreif ist.

América Latina regresa a la agenda de Clinton  
(jW, 01.03.)  La secretaria de estado de EE.UU. viaja a la región en lo que es visto como una estrategia de "reparación diplomática".

Argentinien
Oscarverdächtiges Geheimnis  (Latinorama, 06.03.)
Pünktlich zur bevorstehenden Oscar-Verleihung schickt uns Martin Brauer aus Argentinien einen Text über den Film  “El secreto de sus ojos”, der als “bester fremdsprachiger Film” nominiert ist

Justiz stoppt Kirchners Griff auf Zentralbank-Reserven  (Standard, 05.03.)  Präsidentin will Schulden mit Dollars tilgen

Hausaufgaben von Maradona  (ND, 05.03.)

"Die sind immer so abgewixt"  (taz, 03.03.)
FUSSBALL Maradona pafft beim Training. Löw spricht von Disziplin. In München treffen mit den schlampigen Argentiniern und den akribischen Deutschen zwei Welten aufeinander

Der argentinische Patient  (SZ, 02.03.)
Versuchsreihe mit offenem Ausgang: Nicht nur in Argentinien stellen sich viele die Frage, ob Trainer Diego Maradona die schwächelnde Ansammlung weißblauer Talente noch zum Kollektiv vereint.

Bolivien
Scharfes Gesetz gegen Korruption in Bolivien 
(Amerika21, 06.03.)  Neue Norm gegen den Widerstand der Opposition verabschiedet. Oberschicht fürchtet um ihre Pfründe

Ein scharfes Schwert  (jW, 05.03.)
Boliviens Senat verabschiedet Gesetz zur Korruptionsbekämpfung. Heftige Angriffe der Opposition.

»Wir dürfen unser Geld nicht weiter den Multis in den Rachen werfen«  (ND, 02.03.)  
Julia D. Ramos Sánchez war in der ersten Amtszeit der Regierung Evo Morales 2006 - 2009 zeitweise Ministerin für ländliche Entwicklung und Landfragen.

Brasilien
Brazil as a Key Player  (udw, 05.03.)

Brasilianische Fischer gegen deutsches Stahlwerk  
(SoZ, März/10)  Schwere Umwelt- und Menschenrechtsverletzungen von ThyssenKrupp bei Rio de Janeiro

"Wir denken mit unserem eigenen Kopf"  (Standard, 05.03.)
Hillary Clinton besuchte Brasilien, das im Fall Iran der Haltung des Westens nicht folgen will

Brasilien gegen neue Iran-Sanktionen  (NZZ, 04.03.)

Rätselhaftes Fischsterben  (Zeit, 02.03.)
Es ist ein grausiges Bild: An der Oberfläche von Rio de Janeiros Lagune Rodrigo de Freitas schwimmen mehrere Tonnen tote Fische. Woran die Tiere starben, ist unklar.

Energie um jeden Preis  (jW, 01.03.)
Brasiliens Regierung schreibt Megastaudammprojekt in Amazonien aus.

Chile
Satellitenbild der Woche: Die Folgen des Chile-Erdbebens  (Spiegel, 06.03.)
Das Erdbeben in Chile war das fünftstärkste, das je gemessen wurde. Die Folgen waren verheerend: Hunderte Menschen starben, Tsunamis trafen nahe gelegene Küsten. Astronauten der Internationalen Raumstation haben die Katastrophenregion nach dem Unglück fotografiert.

 Chile kommt nicht zur Ruhe  (jW, 06.03.)
Nachbeben verursacht weitere Schäden. Linke und Rechte kritisieren Regierung.

Schweres Nachbeben erschüttert das Land  (taz, 06.03.)

Nach Beben moralische Erschütterung   (FR, 06.03.)
Neben dem Entsetzen über die Naturkatastrophe wachsen in Chile Wut und Enttäuschung über die Mitmenschen

Kritik am Krisenmanagement in Chile  (NZZ, 06.03.)
Ban Ki Moon besucht die Erdbebenregion

Ein soziales Beben für Chile  (Zeit, 06.03.)
Die schweren Erdbeben in Chile haben auch soziale und politische Missstände zu Tage befördert. Claudius Prößer berichtet aus der zerstörten Stadt Talcahuano.

Auszeit von der Normalität  (Freitag, 05.03.)
Chile: In der Katastrophe zeigt sich auch die heroische 
und solidarische Seite der Menschen

Austauschschüler in Chile: "Meine Welt steht Kopf"  (Spiegel, 05.03.)

Chile in Panik  (FR, 04.03.)
Ein starkes Nachbeben in Chile löst Panik aus. Menschen rennen voller Angst in höhere Gebiete. Doch die Gefahr eines neuen Tsunamis sei nicht gegeben, so Rettungskräfte vor Ort.

Verspätete Hilfe für die Opfer des Erdbebens  (taz, 04.03.)
CHILE Der Nationalstolz der chilenischen Regierung behinderte schnelle ausländische Unterstützung

Beben in Chile verschiebt die Erdachs  (FR, 04.03.)
Legt eine Eiskunstläuferin die Arme enger an den Körper, dann dreht sie sich schneller. Denselben Effekt hatte das Beben in Chile: Die Erdstöße beschleunigten die Rotation des Planeten. Die Tage sind dadurch kürzer geworden, berechnete ein Nasa-Wissenschaftler.

»Wir sind ein Dritte-Welt-Land«  (ND, 04.03.)
Der Nationalstolz der chilenischen Regierung behindert rasche Hilfe aus dem Ausland. Nach der Entsendung von 12 000 Soldaten ins Krisengebiet sind die Plünderungen abgeflaut.

Vom höheren Sinn und Segen der Katastrophe  
(Telepolis, 04.03.)  Das Erdbeben in Chile und der Kolportageroman, den wir Medienberichterstattung nennen

Flucht vor neuem Beben  (SZ, 04.03.)
Während Chile vier Tage nach der Katastrophe von einem Nachbeben heimgesucht wird, kommt es auch im Süden von Taiwan zu schweren Erderschütterungen. 

Erdbeben: Chiles Präsidentin verteidigt ihr Krisenmanagement  (Spiegel, 04.03.)

Zahl der Erdbebenopfer steigt auf fast 800 (Quetzal, 03.03.)

MIR in Chile: „Das Volk hat ein Recht auf Enteignungen"  (LinkeZeitung, 03.03.)

Erdbeben verkürzt die Tageslänge  (SZ, 03.03.)
Die verheerenden Erdstöße in Chile haben nach Berechnungen der Nasa die Erdmassen derart verschoben, dass sich unser Planet nun etwas schneller dreht. 

Nasa-Berechnungen: Chile-Beben hat Erdachse verschoben  (Spiegel, 03.03.)

Doppeltes Desaster  (SZ, 03.03.)
"Sie können sich nicht vorstellen, wie ich mich gefühlt habe": Die unglaubliche Geschichte der Familie Desarmes, die von Haiti nach Chile floh - und beide Erdbeben überlebte.

Wie verwundbar wir sind  (FR, 03.03.)
Das Erdbeben von 2010 ist nicht das erste dieser Stärke in Chile. Ariel Dorfman ist überzeugt, auch diesmal wieder mit der Fähigkeit zur Solidarität und dem Gefühl für die Gemeinschaft das Land aus dem Chaos befreien zu können.

Erst das Erdbeben, dann die Anarchie  (FR, 03.03.)
In Chile nehmen Plünderung und Raub überhand. Die Regierung steht hilflos vor marodierenden Bürgern - und die Hilfslieferungen dauern zu lang.

Kampf gegen Anarchie in Chile  (NZZ, 03.03.)
Auf das Erdbeben folgen die Plünderer und Brandstifter 

Extrem, aber nicht verheerend  (Freitag, 02.03.)
Die Erdstöße fielen wesentlich stärker aus, als das beim Beben auf Haiti im Januar der Fall war. Und doch kamen in Chile sehr viel weniger Menschen ums Leben 

Chile: Plünderungen im Erdbebengebiet  (jW, 02.03.)

Im Erdbebengebiet kommt jetzt die Armee zum Einsatz  (taz, 02.03.)   Nach vielen Plünderungen tritt eine nächtliche Ausgangssperre in Kraft. 

Chaos in Concepción  (FR, 02.03.)
Als Bewohner der stark vom Erdbeben betroffenen Stadt Concepción versuchen, einen Supermarkt zu plündern, setzt die Polizei Tränengas ein. Daraufhin zünden die Plünderer das Gebäude an.

Fatales Warten auf die Warnung  (FR, 02.03.)
Die Bewohner der Pazifikinsel Robinson Crusoe spürten nur ein leichtes Beben. Als sie vom Chaos in Chile hörten, warteten sie auf die Tsunami-Warnung. Doch die kam nicht.

Apokalyptische Szenen (ND, 02.03.)
Nach dem Beben kämpfen die Chilenen gegen das Chaos 

Chile stemmt sich gegen Erdbeben-Chaos  (DW, 02.03.)
Nach dem verheerenden Erdbeben in Chile versucht das Militär, ein Abgleiten besonders betroffener Regionen in die Anarchie zu verhindern. Korrespondenten berichten von Schießereien und zunehmenden Plünderungen. 

Militäreinsatz nach Erdbeben in Chile (Spiegel, 02.03.)
Dutzende Menschen sterben bei Plünderungen 

Chile am Rand der Anarchie  (SZ, 02.03.)
Chile droht nach dem Beben im Chaos zu versinken: Plünderer sterben bei Schießereien mit dem Militär, ein Kaufhaus geht in Flammen auf.

Fotostrecke Erdbeben Chile Schutt, Schlamm und Schrecken  (Zeit, 02.03.)

Die ersten Menschen sterben nach Plünderungen 
(Stern, 02.03.)   Die Lage in den chilenischen Erdbebengebieten wird zunehmend explosiv: Aus Vororten der verwüsteten Stadt Concepción wurden Schießereien zwischen bewaffneten Bürgerwehren, Plünderern und dem Militär gemeldet. Inzwischen ist auch von ersten Toten die Rede

Kontrollierte Plünderung  (Latinorama, 01.03.)

Erdbeben  (jW, 01.03.)
Die Behörden in Chile gehen von mindestens 300 Todesopfern aus.

In Chile bebte die Erde sehr stark  (taz, 01.03.)
HUNDERTE TOTE Ein Beben der Stärke 8,8 auf der Richterskala hat am frühen Samstagmorgen im Süden Chiles mehr als 300 Tote gefordert. Das Epizentrum lag tief im Pazifischen Ozean

Erdbeben erschüttert Chile  (ND, 01.03.)
Verzweifelte Suche nach Verschütteten, über 390 Tote,
 Hilfsangebote aus dem Ausland

Wir sind dankbar, dass wir am Leben sind"
(Telepolis, 01.03.)  Auf über 300 Tote beziffern die chilenische Behörden in einer ersten Einschätzung die Opfer des schweren Erdbebens vom Samstagmorgen. Hunderttausende sind obdachlos

Starkes Nachbeben - Immer mehr Vermisste 
(Standard, 01.03.)  Mindestens 711 Tote, Hunderte Vermisste - Nach dem starken Erdbeben in Chile herrscht in Teilen des Landes weiter der Notstand 

Ausgangssperre in Chile verhängt  (DW, 01.03.)
Nach dem schweren Erdbeben in Chile mit mehr als 700 Toten wächst in den betroffenen Regionen die Angst vor Plünderungen und Gewalt. Zudem erschweren Nachbeben die Arbeit der Rettungskräfte.

"Ich zucke jedes Mal wieder"  (SZ, 01.03.)
Die Münchnerin Stefanie Wolter schildert, wie sie in Chiles Hauptstadt Santiago die fatalen Erdstöße erlebt hat - und wie Nachbeben nach wie vor Schrecken verbreiten. 

Erdbeben in Chile - Im Flugzeugtempo durch den Pazifik  (SZ, 01.03.)

Chiles Regierung verhängt Ausgangssperre  (Zeit, 01.03.)
In Chile wächst die Angst vor Plünderungen und Gewalt. 10.000 Soldaten sollen für Ruhe und Ordnung sorgen. In Concepción setzten Sicherheitskräfte Tränengas


Millionen sind ohne Obdach, mehr als 700 starben 
(Zeit, 01.03.)  Die Zahl der Todesopfer wächst stetig. Aufgrund der beschädigten Infrastruktur kommt Hilfe vielerorts nicht oder nur spät an.

"Das Meer hat alles mitgenommen"  (Spiegel, 01.03.)
Es kommt zu Plünderungen und Gewalt, Menschen sind ohne Nahrung,  ohne Strom: In Chiles Katastrophengebiet wächst die Verzweiflung.

Verteidigungsminister wirft Marine Fehler bei Tsunami- Warnung vor   (Spiegel, 01.03.)

Regierung verhängt Ausgangssperre  (Stern, 01.03.)

Erdbeben in Chile – der Tag danach  (Latinorama, 28.02.)

Costa Rica
Kampf gegen Privatisierung der Karibikhäfen   
(Amerika21, 02.03.)  Legitime Gewerkschaftsführung trotzt Repression und stellt sich gegen Privatisierungsbefürworter um Präsident Arias

Guatemala
Oberster Polizeichef wegen Verdacht auf Drogenhandel in Haft  (Quetzal, 06.03.)

Polizeichef handelte mit Drogen  (taz, 04.03.)
Der oberste Chef der Ordnungskräfte sollte das organisierte Verbrechen bekämpfen. Jetzt wurde er wegen Beteiligung am Drogenhandel selbst verhaftet

Haiti
Haiti: Die bejubelte Invasion  (SoZ, März/10)
Anstelle der Hilfe dominiert das Sicherheitsdenken

Die Uno drängt Haiti  (NZZ, 05.03.)
Trotz des verheerenden Erdbebens sollen Wahlen stattfinden

Haiti: Koloniale Kontinuitäten  (SoZ, März/10)

»Der Sieger muß Haiti heißen!«  (jW, 04.03.)
Wünsch dir was: Lothar Matthäus und andere kicken für und gegen Haiti.

Weitere EU-Hilfe für Haiti zugesagt  (NZZ, 04.03.)

A Future for Agriculture, A Future for Haiti  (udw, 03.03.)

Die Hauptstadt der Obdachlosen  (taz, 02.03.)
ERDBEBEN Die Aufräumarbeiten sind noch nicht abgeschlossen. Bis zu 300.000 Menschen sind vermutlich ums Leben gekommen

Zerstörte Zukunftsperspektiven  (ND, 01.03.)
Die Interamerikanische Entwicklungsbank (IADB) hat in einer  ersten Studie die Schäden des Erdbebens in Haiti überschlagen.

Haiti: Obamas Militärputsch  (Linkezeitung, 01.03.)

Honduras
Zelaya an der Spitze von Petrocaribe  (Redglobe, 06.03.)
Der gestürzter Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, soll künftig an der Spitze eines neuen »Politischen Rates zur Verteidigung von Demokratie und Souveränität« von Petrocaribe stehen. Das wurde nach einem Treffen Zelayas mit dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez in Caracas bekannt.

»Lobos Antwort auf Widerstand ist Repression«
(jW, 06.03.)
  Putschpräsident in Honduras von EU anerkannt – trotz Menschenrechtsverletzungen. Ein Gespräch mit Bertha Oliva

Bundesregierung erkennt Putschregierung in Honduras faktisch an (Redglobe, 05.03.)

Die Friedrich-Naumann-Stiftung in Honduras (SoZ, März/10)
«Freiheit und Verantwortung»

Druck auf Polizeistaat  (jW, 02.03.)
Honduras: Soziale Proteste gegen Putschistenregierung

»Wir leben weiter in einer Diktatur«  (ND, 01.03.)
Seit einem Monat ist die Regierung des Präsidenten Porfirio »Pepe« Lobo (Nationale Patei) in Honduras im Amt. An die Macht kam sie durch Wahlen, organisiert vom Regime Roberto Michelettis, das am 28. Juni 2009 mit Hilfe des Militärs den legitimen Präsidenten Manuel Zelaya gestürzt hatte.

Kolumbien
Verfassungsgericht prüft Militärabkommen mit den USA  (Standard, 06.03.)  Regierung von Präsident Uribe unterzeichnete Vereinbarung ohne Parlamentsdebatte

Rote Karte für Alvaro Uribe  (Telepolis, 02.03.)
Das Verfassungsgericht lässt nicht zu, dass sich 
Kolumbiens Staatschef erneut zur Wahl stellen kann

Wiederwahl von Uribe durch Verfassungsgericht gestoppt  (Quetzal, 01.03.)

Präsidenten-Wahlkampf beginnt ohne Uribe  
(Standard, 01.03.)  Keine dritte Amtszeit für beliebten Uribe -  Ex-Verteidigungsminister will Politik weiterführen

Álvaro Uribe darf nicht Präsident bleiben  (taz, 01.03.)
KOLUMBIEN Das Verfassungsgericht verbietet eine Volksabstimmung, mit der sich der populäre Amtsinhaber eine dritte Amtszeit sichern wollte. Am 30. Mai wird ein neuer Präsident gewählt. Kandidaten gibt es zuhauf

Glückwunsch, Kolumbien!  (taz, 01.03.)

Alvaro Uribe ausgebremst  (ND, 03.03.)
Kolumbien steht vor einem Neuanfang. Die wichtigste politische Entscheidung der letzten Jahre fällte jetzt das Verfassungsgericht: Präsident Álvaro Uribe bleibt eine dritte Amtszeit in Folge verwehrt.

Kuba
In der Bücherfestung  (jW, 06.03.)
Eindrücke von der 19. Internationalen Buchmesse in Havanna. Fotoreportage von Daniel Hager

Die Revolution ist keine Nostalgie  (ND, 06.03.)
Der Konflikt eskalierte im März 1990. Trotz der geopolitischen Umbrüche war das sozialistische Kuba mit breiter Mehrheit in den Sicherheitsrat der Organisation der Vereinten Nationen gewählt worden.

Streit um verstorbenen Häftling  (Amerika21, 04.03.)
Kubanische Regierung kritisiert Umgang mit dem Fall Zapata Tamayo. Unterstützung aus Brasilien und Frankreich

"Wir bedauern es sehr"  (Amerika21, 04.03.)
Dokumentation: Kubas Staats- und Regierungschef
  zu dem Tod des inhaftierten Orlando Zapata Tamayo

Fariñas setzt Hungerstreik in Kuba fort  (ND, 04.03.)
Der durch einen Hungerstreik stark geschwächte kubanische Oppositionelle Guillermo Fariñas hat seine Einweisung in ein Krankenhaus abgelehnt.

Wem nützt Zapatas Tod?  (jW, 04.03.)
Internationale Kampagne gegen die Regierung in Havanna

Kubanischer Dissident hungert für freies Internet  
(NZZ, 04.03.)

Hungerstreikender muß in die Klinik  (jW, 03.03.)

»Niederträchtige Verleumdung«  (ND, 01.03.)
Havanna (AFP/ND). Nach dem Tod des Dissidenten Orlando Zapata im Hungerstreik hat sich Kubas Revolutionsführer Fidel Castro zu Wort gemeldet.

Wem nützt dieser Tod?  (Redglobe, 03.03.)

Das kubanische Hungerstreik-Problem  (Telepolis, 02.03.)
Nach dem Hungertod von Orlando Zapata versucht 
die Opposition in Kuba die Lage zuzuspitzen

Mexico
Chronist des untergründigen Mexiko  (Amerika21, 06.03.)
Der mexikanische Schriftsteller Carlos Montemayor
 ist gestorben. Ein Nachruf von Theo Bruns

»Feminizid ist Alltag«  (Jungle-World, 08/10)
Gespräch mit Alejandra Ancheita über Gewalt gegen Frauen in Mexiko

En marcha primeras bodas gay mexicanas  (BBC, 05.03.)
Las primeras catorce parejas que contraerán matrimonio en Ciudad de México registraron su solicitud ante las autoridades.

Die Minenarbeiter_innen aus Cananea - über 30 Monate Streik  (LinkeZeitung, 03.03.)

Basisradios vernetzen Widerstand  (ND, 02.03.)
Unabhängige lokale Radios sind in Mexiko im Aufwind, insbesondere in den Konfliktregionen Chiapas und Oaxaca. Sie tragen zur Vernetzung des Widerstands gegen Großprojekte bei.

Feuer unter Wasser  (SZ, 01.03.)
Brennende Männer und traurige Denker: Vor der Isla Mujeres in Mexiko treffen Taucher auf seltsame Gestalten, die nicht nur faszinieren, sondern das Riff schützen sollen.

Peru
Bayerische Peruaner bei Olympia  (Spiegel, 01.03.)
"Wahnsinn, die Top-Fahrer sind gleich neben uns"

Uruguay
Zwei Ex-Guerilleros werden Verteidigungs- und Innenminister  (Standard, 04.03.)
Präsident Jose "Pepe" Mujica: Es gehe nicht darum, alte Rechnungen zu begleichen, sondern mutig die Zukunft zu gestalten

»Pepe« Mujica als neuer Präsident von Uruguay vereidigt  (jW, 03.03.)

Populäre Geste  (taz, 03.03.)
URUGUAY Der Exguerillero Pepe Mujica spendet als 
neuer Präsident vier Fünftel seines Monatsgehalts

Vorbild für die Latino-Linke  (taz, 03.03.)

Die Visionen von »El Pepe«  (jW, 03.03.)
Der ehemalige Staatsfeind ist Präsident Uruguays. Seinem Stil getreu ohne Krawatte und im offenen weißen Hemd wurde der 74-jährige José »Pepe« Mujica ins Amt eingeschworen.

Mujica neuer Präsident von Uruguay  (Amerika21, 02.03.)
Der im November gewählte Kandidat des Linksbündnisses Frente Amplio hat am Montag das Amt des Präsidenten übernommen

Venezuela
Venezuela kauft Energiekonzern  (jW, 06.03.)

Debatte um Beziehungen zwischen FARC und ETA  (Amerika21, 05.03.)  Venezuela regiert besonnen auf Anschuldigungen von spanischem Richter. Rechte Opposition in Madrid fordert Abbruch der Beziehungen

Venezuela weist Vorwürfe der USA zurück  
(Redglobe, 04.02.)

Unter Chávez entscheidet die Parteibasis  
(Amerika21, 03.03.)  Regierungspartei PSUV wird auch die Kandidaten für die Parlamentswahlen in Venezuela von der Basis bestimmen lassen

Absurde Unterstellung  (jW, 03.03.)
Madrider Gericht zieht eine Verbindung zwischen der Regierung Chávez, ETA und der FARC.

Hugo Chávez, die Farc und die Eta  (taz, 03.03.)
TERROR Gegen mehrere Mitglieder der Guerillagruppen Farc und Eta hat ein spanischer Richter Haftbefehle erlassen. Das bringt Venezuelas Präsident Chávez in Erklärungsnot

Terrorvorwurf gegen Hugo Chávez  (FR, 03.03.)
Vorwürfe an Venezuela: Die spanische Justiz beschuldigt die venezolanische Regierung, die Zusammenarbeit zwischen kolumbianischen Guerilleros und baskischen Separatisten aktiv gefördert zu haben.

Venezuela bestreitet Unterstützung für Mordkomplott  (Standard, 03.03.)  Oberstes Gericht: Venezuela unterstützt ETA und Farc - Regierung in Caracas soll Kontakte vermittelt haben - Venezuela weist Darstellung entschieden zurück

Bolivarische Regierung bezeichnet Richterspruch der Real Audiencia  Española als inakzeptabel und befangen  (Redglobe, 03.03.)

Spaniens Justiz wirft Venezuela Mordkomplott vor  (Standard, 02.03.)  Oberstes Gericht: Venezuela unterstützt ETA und Farc - Regierung in Caracas soll Kontakte vermittelt haben - Venezuela weist Darstellung entschieden zurück

Spanien wirft Venezuela Mordkomplott vor  (NZZ, 02.03.)
Unterstützung von Terrorplänen gegen kolumbianischen Staatschef.

Spanische Justiz wirft Chávez Beteiligung an Mordkomplott gegen Uribe vor  (Zeit, 02.03.)

Eine Geste  (jW, 01.03.)
Wenn die Erde bebte, ist gute Hilfe teuer: Ein Befenefizspiel für Haiti in Venezuela. 

Sozialausgaben trotz Krise erhöht  (Amerika21, 28.02.)
Venezuelas Vize-Präsident gab einen Rückblick 
auf Projekte und Erfolge 2009

In der Presseschau u.a.: junge Welt taz Latinorama FR ND Amerika21 Telepolis Standard BBC gfp LinkeZeitung, Linkszeitung RedGlobe redblog UDW Zmag BT Correos derfunke Gonorrea Rebelión NZZ Zeit  DW DF Spiegel Stern SZ FAZ WoZ Freitag AK SoZ Jungle-World Le Monde dipl u.a.

Nicht vergessenJeden Dienstag/Mittwoch neue Berichte aus Lateinamerika bei Poonal. Siehe auch Onda produziert Magazinsendungen und Radiobeiträge über Lateinamerika, die kostenfrei herunterladbar sind. Monatlich Lateinamerika Nachrichten (10 Ausgaben im Jahr). Matices (4 Ausgaben im Jahr). Regelmäßig gewerkschaftliche Nachrichten bei LabourNet   Weblogs u.a. Amerika21.de ist in erster Linie eine journalistisch betreute Website zur Beobachtung der politischen Prozesse in Venezuela und Lateinamerika. Gerhard Dilger, Freier Journalist in Porto Alegre, Brasilien. Texte aus Politik, Wirtschaft und Kultur in Lateinamerika. Klaus Hart Brasilienkorrespondent seit 1986 für Medien in Deutschland, Österreich und der Schweiz. redblog nachrichten gegen den mainstream, versucht informationen und kommentare widerzugeben, die man in der bürgerlichen medienwelt kaum findet. thematisiert werden vor allem die politik in lateinamerika und deutschland. 

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