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Biopiraterie – die Aneignung genetischer Ressourcen!
Biodiversität, pflanzengenetische Ressourcen, geistige Eigentumsrechte – Themen etwa für Lobby-SpezialistInnen aus dem Umweltbereich oder ein Nebenwiderspruch im Kontext neoliberaler Globalisierung?
NEIN !
Der Begriff Biopiraterie steht für Konflikte, die eng verknüpft sind mit Gen- und Biotechnologien, mit der Entwicklung von neuartigen Medikamenten und Lebensmitteln, mit dramatischen Umweltzerstörungen und dem Verlust der biologischen Vielfalt. Hierarchische Nord-Süd-Beziehungen hängen ebenso mit Biopiraterie zusammen wie die undemokratischen und sich verschlechternden Lebensbedingungen für viele Menschen, insbesondere der ländlichen und indigenen Bevölkerung südlicher Länder.
Seit ca. einem Jahr arbeiten verschiedene Menschen im Rahmen der BUKO Kampagne gegen Biopiraterie intensiv zu diesem Thema. Im Sommer 2002 haben wir die taz-beilage Kaperbrief herausgebracht, in diesem Jahr werden zwei weiterer Ausgaben folgen. Wir greifen bestehende Kämpfe von KleinbäuerInnen und indigenen Völkern in den Ländern des Südens auf, wollen sie bekannt machen und unterstützen. Wir gehen auch konkret Themen an, die die Kommerzialisierung von Natur in Deutschland betreffen, wie z.B. die Biopatentrichtlinie oder Nachbaugebühren. Die Kampagne begreift sich als Teil weltweiter Kämpfe für Gerechtigkeit und als Beitrag zu einem möglichen Perspektivwechsel!
Kontakt: info@biopiraterie.de
www.biopiraterie.de
BUKO Kampagne gegen Biopiraterie, c/o BUKO Agrarkoordination, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg,
Tel: 040/30 25 26 oder 0228/96 28 220
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