We have posted the article "I Am A Cultural
Terorista" written by Gaby Kueppers and Britt Weyde led the
interview
in June 2004 in Bonn. Introduction Gert iron citizen (Eisenbuerger,
der wm) in issue 277 ila "Nueva York" on our website
www.elextreme.info/assoc-pages/spic-chic/germany-gallary/german-magazine.html
and wish to thank you all for the wonderful article.
Peace and blessings, Lus Chaluisan (New Edge Cabaret Theater)
I Am A Cultural Terrorista
Interview mit dem Theatermacher Luis Chaluisan,
der Schauspielerin María Hernández
und dem Komponisten David Amram
Vom 12. bis 20. Juni 2004 fand in Bonn wieder die Biennale für zeitgenössisches Theater statt. In diesem Jahr war das Programm der Theatermetropole New York gewidmet. Als Beitrag der lateinamerikanischen Szene der Stadt präsentierte die Biennale auf der Werkstattbühne des Bonner Opernhauses „Spic Chic: Lola Magdalena“ von Luis
Chaluisan. Der New Yorker Theatermacher puertoricanischer Abstammung inszenierte in der aus drei seiner aktuellen Stücke arrangierten Collage einen Parforceritt durch das Leben eines Latinos in der Ostküstenmetropole. Wie im klassischen Schelmenroman schildert der „reuelose Puertoricaner ohne Selbstmitleid“ aus der Perspektive von links unten skurrile Begegnungen sowohl innerhalb der eigenen Community als auch mit dem weißen angelsächsischen Establishment.
Ob als Heranwachsender im Konflikt mit dem traditionalistisch angepassten Elternhaus, als Greenhorn unter den literarischen Größen im Nuyorican Poets Café, als Student an einer konservativen Uni, als Nachwuchsreporter fürs Fernsehen oder als Kunde bei einem missionarischen Friseur – überall bringt er mit seinen Fragen und seiner Art alles durcheinander, weil er so gar nicht in die jeweiligen Denk- und Handlungsstrukturen passt. Chaluisans Theater – den größten Teil des Abends stand er alleine auf der Bühne – ist ein Feuerwerk unvorhersehbarer Pointen. Mit einer grandiosen Mimik und Stimmenvielfalt schlüpft er in die unterschiedlichsten Rollen und präsentiert die witzigsten und aberwitzigsten Dialoge. Vom Englischen wechselt er immer wieder zum Spanischen oder zum originär Nuyorican
Spanglish. Dieses Spanglish ist, so klärt er die ZuschauerInnen im Nebensatz auf, keine Sprache, denn eine Sprache – so seine wunderbare Definition – „is a dialect with an army und a navy“. Luis Chaluisan spielt, singt, tanzt, macht Musik und müsste eigentlich nach zwei Stunden fix und fertig sein. Doch das Multitalent meinte, ein Interview sei kein Problem. Direkt nach der Spätvorstellung – noch in Kostüm und Maske – holte er uns in die Garderobe und wartete ungeduldig auf das Einschalten des Aufnahmegeräts. Mit von der Partie waren zwei weitere New Yorker Multitalente: Die dominikanischstämmige Schauspielerin und klassische Geigerin María
Hernández, die in einer Szene und einem eingespielten Video im Mittelpunkt stand, und David
Amram, einer der ganz Großen der US-amerikanischen Musikszene, ein begnadeter Jazzmusiker und gleichzeitig ein wichtiger klassischer Komponist und international tätiger Dirigent. Er komponierte und spielte die Musik zu „Spic Chic: Lola Magdalena“.
Luis, in deinem Stück sagst du an einer Stelle, dass du ein „kultureller Terrorist“ bist – was verstehst du darunter?
Als wir dieses Stück zu entwickeln begannen, war gerade das World Trade Center zusammengestürzt. In dieser Zeit begann die ganze Panik in den USA, dass wir von Terroristen umgeben seien, die es auf uns abgesehen hätten usw. In unserem barrio hingegen hatten wir den Eindruck, dass das alles nicht von außen kommt, sondern von innerhalb der USA. Der Anschlag in Oklahoma war ja auch nicht von Menschen aus anderen Ländern verübt worden. Meine Art, Theater zu machen, besteht darin, das alles zu kommentieren – auch um zu provozieren. Deshalb bin ich ein kultureller Terrorist. Ein kreativer Anarchist. Es gibt nicht nur eine Wahrheit, es gibt mehrere Wahrheiten, es gibt nicht nur das, was in Saudi-Arabien passiert oder im Irak. Ich möchte als Künstler eine andere Art der Informationsvermittlung erreichen.
Wen provozierst du mit deinen Stücken?
Ich will das FBI provozieren! Mal gucken, ob sie mich festnehmen, dann hätte ich wenigstens kostenlos Werbung! Ich bekomme z.B. kein Geld vom Staat für meine Arbeit. Wenn du vom Staat oder den staatlichen Kulturagenturen Geld annimmst, werden sie dir irgendwann sagen, was du zu machen hast. Das wollte ich nicht. Außerdem geben sie dir sowieso kaum was. Mein Theater soll unabhängig sein. Ich möchte auch die Leute provozieren, die sich wie die Kulturpäpste aufführen und darüber entscheiden, wer Künstler ist und wer nicht, wer ein bisschen Kohle kriegt, weil sie glauben, dass sie „künstlerisch wertvolle“ Sachen machen. Wertvoll oder nicht, ich mache das, was ich will. Das hat mir in New York auch einige Probleme eingebracht. Die Leute vom Nuyorican Poets Café kennen mich z.B. seit den 70er Jahren und sie haben mir den Raum zur Verfügung gestellt, um das Stück zu entwickeln. Dort fand auch die Premiere statt. Aber mit den anderen Theatern gab es viele Probleme. Meiner Meinung nach ist die Latino-Theaterszene in New York sehr schwach.
Wie hat deine Theaterkarriere angefangen?
Ich habe Theater am Amherst-College studiert. Alles fing 1975 mit „The Alliance of Latin Artists“, einer Gruppe aus Manhattan, an. Einige von ihnen sind bereits gestorben. Danach – ich war damals 16 – fand ich dann meine Art, Theater zu machen. Ich arbeitete mit 22 Leuten zusammen, hauptsächlich Tänzern, und wir führten ein kurzes selbst geschriebenes Stück an den verschiedensten Orten auf – an Schulen, in Parks. Mit dieser Gruppe, die sich „Adoración“ (Anbetung) nannte, arbeitete ich einige Jahre zusammen, dann begann ich Theater zu studieren. Die nächste Gruppe, bei der ich mitmachte, war Felix Romeros „Teatro Otra Cosa” aus der Bronx. Sie spielten bomba und plena – puertoricanische Musik – und machten
Comedy, die aber immer auch sozialkritische Kommentare enthielt. Ich war zwei oder drei Jahre dabei.
Nach meinem Studienabschluss zog ich nach Hartford, Connecticut, und heiratete. Dort machte ich bei der Gruppe „Los Rumberitos“ mit und arbeitete als Reporter fürs Fernsehen. Insgesamt habe ich 17 Jahre fürs Fernsehen gearbeitet – für CBS,
Telemundo, PBS. Wenn ich aufgrund der Arbeit in bestimmte Städte kam, schloss ich mich immer irgendeiner Gruppe an. In Ohio waren es die „Little Otis and the Upsetters“. Wir waren acht Jungs, die Musik machten, dann ein paar Theaterszenen spielten und danach wieder Musik machten. Das war alles ziemlich verrückt. Auf die Idee, Musik und Theater zu mischen, war ich durch Felix gekommen, der in seiner Gruppe bomba und plena mit Theater verband. Diese Idee ging auf Piedro Pietri und Eddie Figuroa zurück, die damals im Nuyorican Village solche Experimente mit Theater gestartet hatten. Es ging darum, alles zu präsentieren: tanzen, singen, schreiben, Witze machen, ernst sein – wie im wahren Leben, alles passiert gleichzeitig!
Was für Leute gucken sich deine Stücke an?
Das ist unterschiedlich – oft führe ich meine Stücke in Strafanstalten auf; ich gehe in Gefängnisse, in Rehabilitationszentren für Drogenabhängige oder Schulen. Ich habe z.B. auch in einem Nachbarschaftszentrum in der Bronx, wo viele arme Leute leben, gespielt. Dort wollte ich gar kein Geld, ich habe den Leuten meine Idee vorgestellt und gefragt, ob sie es sich angucken und sagen wollten, was sie davon halten. Und wenn den Leuten in so einem barrio etwas nicht gefällt, sagen sie es dir direkt: Alter, so einen Scheiß guck ich mir doch nicht an!
Wie ist das Theaterstück entstanden, das du heute aufgeführt hast?
Eigentlich ist es eine Zusammenstellung aus den drei Stücken „Spic-Chíc“, „Spanish People in Control“ und „Lola Magdalena“. Ich hätte auch alleine nach Bonn kommen können, aber da ich das nicht wollte, ist María mitgekommen und auch mein Freund David, mit dem ich seit vielen Jahren zusammenarbeite. Die Musik ist von ihm, die Stücke habe ich entwickelt, sie behandeln Dinge, die tatsächlich passiert sind ...
Du kommentierst also gewissermaßen dein Leben ...
Ja, ein Leben voller Tragödien!
Wann kam deine Familie nach New York?
Sie kam 1948, dann kämpfte mein Vater im Koreakrieg. Mein Vater war Sänger, er ist Sänger, aber im Krieg musste er Menschen umbringen und wollte danach nicht mehr singen. Aber das wusste ich alles nicht. Meine Familie lebte erst in Brooklyn, dann zogen wir 1963 in die Bronx, wo meine Eltern ein Haus kauften. Eines Tages hörte ich meinen Vater in seinem Zimmer singen und ich hab mich gefragt, warum macht er das nur in seinem Zimmer? Das war viele Jahre, nachdem er aus dem Krieg zurück gekehrt war.
Wie siehst du die Latino-Theaterszene in New York?
Das Problem in New York ist, dass die Leute, die in der Latino-Theaterszene etwas zu sagen haben, nur auf der Suche nach dem Geld sind, das sie dann selber behalten und womit sie immer wieder das Gleiche machen. Als ich anfing, haben mir meine eigenen Leute keine Chance gegeben! Nur im Nuyorican Poets Café konnte ich meine Arbeit entwickeln, wofür ich ihnen sehr dankbar bin. Aber abgesehen davon sehen z.B. Stücke über die Situation der Puertoricaner in New York immer gleich aus: Das sind dann Drogenabhängige, Nutten, Bandenmitglieder oder sie leiden immer nur. Das verkauft sich! So will es das amerikanische Establishment. Das ist genauso wie bei der Rapmusik: Fat Joe z.B., ein puertoricanischer
Rapper, wovon erzählt er? Dass er Crack in der Nachbarschaft vertickt hat, dass er jetzt ein Gangsta-Rapper ist und fett Kohle macht und die anderen zu blöd dafür sind und der ganze Scheiß!
Ich bin in einem Haus aufgewachsen, wo meine Eltern zu mir gesagt haben: Du musst zur Schule gehen und sie auch zu Ende bringen. Mein Bruder hat in Harvard studiert, ich in Amherst, meine Schwester in
Fulham, meine beiden anderen Brüder sind Maler und haben mit Andy Warhol zusammen gearbeitet – weil meine Eltern uns gesagt haben, dass wir was aus unserem Leben machen sollten. Und davon wird nichts erzählt, was die Eltern für eine Rolle spielen, wie sie sich angestrengt haben. Mein Vater hat von morgens sieben bis abends acht gearbeitet, meine Mutter hat auch gearbeitet und uns groß gezogen – und sie haben immer wieder darauf bestanden, dass wir zur Schule gehen. Aber diese Lebensrealitäten interessieren nicht. Was zieht, sind Geschichten von schwangeren Teenagern oder das Leben im Ghetto – dabei habe ich nie in einem Ghetto gelebt! Ich habe in einem Einfamilienhaus gelebt und bin auf eine katholische Schule gegangen, klar, reich waren wir nicht. Warum wird so was nicht dargestellt? Immer wieder wird das gleiche runtergenudelt, wie schlecht es uns doch geht, dass wir nicht voran kommen und der ganze Scheiß! Wir Latinos sind mittlerweile die zweitstärkste Bevölkerungsgruppe in den USA! Wir sind diejenigen, die Amerika zurückerobern werden!
David, woher kommt deine Faszination für Latin-Music und wie kam deine Zusammenarbeit mit Luis zustande?
Ich bin sephardischer Jude. 1977 war ich mit Dizzy Gillespie, Earl Hines und Stan Getz auf Cuba, wo wir zusammen mit den Cubanern Paquito de
Rivera, Arturo Sandoval und Los Papines mein Stück „En memoria de Chano Pozo“ aufführten. Wir waren die ersten US-amerikanischen Musiker, die nach der Revolution auf Cuba auftraten. In diesem Stück kommen alle möglichen cubanischen Rhythmen vor,
guagancó, mambo, son mantuno etc. Das Stück führten wir im selben Jahr in Brooklyn auf, wo mich Luis – damals ein 19jähriger Junge – fragte, ob er dazu tanzen könnte. Ich sagte, gut, zeig mal her, ich kannte ihn vorher nicht. Er legte los und es war fantastisch! Danach fragte ich ihn, wie er auf unser Konzert in Brooklyn gekommen wäre, und er antwortete mir: Ich bin der Kritiker für die Tanz- und Musiksektion der Zeitschrift „Latin New York“. Daraufhin sagt ich zu ihm, mein Freund, das gibt einem doch Hoffnung für New York, wenn die Kritiker so gut tanzen können! Und seitdem, seit 27 Jahren, sind wir Freunde. Luis ist der letzte Dichter vom Nuyorican
Village, er ist fantastisch und sehr wichtig für die Poesie und die Kultur der
Boricuas.
Warum ist er der letzte?
Luis: Viele sind bereits gestorben.
David: Meiner Meinung nach ist Luis auch der wichtigste von allen. Ich liebe ihn persönlich und deshalb bin ich mit ihm hierher gekommen. Ich wusste z.B. auch, dass Jack Kerouac großartig ist, bevor sein erstes Buch veröffentlicht wurde. Das gilt auch für Luis, er ist ein Genie. María ist auch großartig! Ich bin so froh, mit ihnen hier zu sein. Hier sind drei Generationen versammelt: María ist 24, Luis ist 47 und ich bin 73 Jahre alt.
Interessiert sich die weiße US-Gesellschaft für die Latinokulur?
David: Viel zu wenig. Ich komponiere auch Stücke für Sinfonieorchester und bin Dirigent. Vor einiger Zeit habe ich einen großen mexicanischen Komponisten bei uns eingeführt, Juan Pablo
Moncayo. Es ist unglaublich, er wird in den USA so gut wie nie gespielt, dabei ist er in Kanada sehr populär. Aber auch in großen Orchestern wussten sie nicht, wer er war. Bei Chávez (neben Revueltas wichtigster mexicanischer Kompnist im 20. Jahrhundert – die Red.) kennen die Leute gerade noch so den Namen, auch wenn sie ihn auch nicht oft spielen. Komponisten von Puerto Rico und aus ganz Lateinamerika – deren Musik wird einfach nicht gespielt.
Unsere Hoffnung ist, dass eines Tages die bomba und die plena in jeder Schule unterrichtet werden, ebenso wie die Musik dieser Länder. Wenn man diese Musik richtig spielt, kann man danach Mozart zwanzig Mal besser spielen. Ach was sage ich, hundert mal, denn die Rhythmen, die Phrasierungen dieser Musik sind so subtil, so einzigartig, dass man davon unendlich viel lernt. Du denkst vielleicht, du bist rhythmisch sehr gut, wenn du in der Lage bist, Jazz zu spielen, aber wenn du dich dann mit lateinamerikanischer Musik beschäftigst, ist es, als ob du noch einmal auf der Ebene eines Kindergartenkindes anfängst, als ob du Chinesisch lernst. Da musst du auch mit dem Allergrundlegendsten beginnen. Denn die Musik Lateinamerikas ist uralt: Da ist indianische Musik, die eingeborene Musik und die Musik aus Afrika. Und darauf traf dann die alte Musik aus Spanien und all das Spätere.
Ähnlich verhält es sich mit dem Tanzen: Das sollte den Kindern von klein auf in der Schule beigebracht werden.
Ich wünsche mir zeigen zu können, dass diese Kultur, diese Sprache und diese Musik für alle sind, nicht nur für
LateinamerikanerInnen. Beethoven ist ja auch nicht nur für Deutsche. Übrigens habe ich mein Spanisch auf New Yorker Straßen mit lateinamerikanischen Musikern gelernt und lerne es noch weiter – fürs Lernen ist es für mich nie zu spät. Leider haben englischsprechende Menschen in der Regel eine psychologische Barriere: Sie meinen, es sei nicht möglich, eine andere Sprache zu sprechen. Klar ist das eine koloniale Attitüde. Wenn sie jemand in einer anderen Sprache reden hören, sagen sie: Was reden die über uns?
María, welche Schwierigkeiten hat eine Lateinamerikanerin, wenn sie in den USA Schauspielerin sein will?
Für Hollywood verkörpert eine Lateinamerikanerin einen ganz bestimmten Typ. Es gibt eigentlich immer nur negative Rollen. Stets handelt es sich um Prostituierte, Drogenabhängige, Gangsterbräute oder Dienstmädchen. Wenn in einem Film ein Dienstmädchen vorkommt, nimmt man in der Regel eine
Latina. Wenn eine Latina mal eine Hauptrolle bekommt, dann muss sie schon wie eine Nordamerikanerin aussehen, wie Jennifer López, zumindest ansatzweise blond.
Das ist für mich natürlich schwierig, nicht nur weil ich Latina bin, sondern auch wegen meiner Hautfarbe, wegen meines Aussehens, da werde ich gleich aussortiert. Ich versuche, keine Rollen anzunehmen, in denen ich mich unterlegen fühle oder die ein negatives Licht auf die lateinamerikanische Gemeinde werfen. Aber da gibt es nicht viele Möglichkeiten.
Der Film, von dem eben ein Ausschnitt gezeigt wurde, hat mir gleich gefallen. Er ist anders als all diese Klischeedarstellungen mit einer Latina aus einem
Problemviertel, die dort rauswill und die Hilfe der Regierung bekommt, deren Freund drogenabhängig ist oder die selbst Prostituierte ist etc. In dem Film ist die junge Frau Musikerin und will damit ihren Lebensunterhalt bestreiten. Wie das oft der Fall ist, haben die Eltern Zweifel. Sie meinen, sie solle lieber etwas anderes machen, und versuchen, ihr die Idee aus dem Kopf zu schlagen. Tatsächlich wurde für die Rolle eine Frau wie ich gesucht, die zudem ein Instrument spielt. Da ich klassische Geigerin bin, war ich genau die richtige Besetzung. Im Film handelt es sich lediglich um eine Cellistin, aber eine Geeignetere als mich hätten sie in New York bestimmt nicht gefunden.
Das Interview führten Gaby Küppers und Britt Weyde im Juni 2004 in Bonn.
Einleitung Gert Eisenbürger. Luis Chaluisan: www.elextreme.info
David Amram: www.fmp.com/amram
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